Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1910)
- Date
- 1910-11-01
- Page
- Seite 170 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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170 Rande *rata במה שאחד הטבע מאמו הנרשם באות vgl auch die Bemerkung Steinschneiders in החלוץ IV 67 Anm. כ׳יא und in Zunz-Jubelschrift S. 25 und ▼gl. damit Slousch* Bemerkung auf S 203 Ahm. 8! Str. 88 fehlt wie in B. so auch in L. — Str. 48 Z. lhat auch L. richtig הצד הצורר . . . ראשי — Str. 44 Z.,2 hat L. wie die anderen Hss.אז גזמוני was Kahana und Sl. nicht zu ▼erstehen scheinen; es besagt: ״da drohten sie mir mit grausamem Tode“, was ja גזם imTalmudischen bedeutet. —־ Str. 47 Z. 2 ״ וכנפשמאמיןund wie die Seele eines Frommen, möchte meine Seele“ usw. Auf die Ungenauigkeiten der Uebersetzung möchte ich nicht des Nähern eingehen, ich bemerke nur, dass in Str. 4 עס סוד נסתר sicherlich kein kabbalistischer Ausdruck ist, sondern wohl bedeutet: der mir unverstündliche Ratschluss Gottes wie ,סוד ה Str. 42, worauf Dr. Margulies mit Recht hinweist; zu Str. 28 ▼gl. Kaufmann, Die Sinne, besonders S. 46 Anm. — Der dritte Aufsatz, der einigermassen auf jüdische Literatur Bezug hat, ist der ▼on Hartwig Hirschfeld (The new Poem attributed to al Samaü’al, 11. 245—251). Bekanntlich hat Hirschfeld im Jahre 1905 in JQR. XVIII. 481 fg. aus der Geniza eine in hebräischen Lettern geschriebene קצידה ללסמול mit arabischer Umschrift und englicher Uebersetzung veröffentlicht. H. hat die Ansicht ausgesprochen, dass die Ueberschrift das Gedicht dem jüdisch-arabischen Dichter Samuel aus Teima zuschreibe. In der christlich-arabischen Zeitschrift al-machriq wurde dieser Ansicht widersprochen, ausserdem wurden aber auch vollständigere Texte der Qagida mitgeteilt; mit diesen beschäftigt sich der vorliegende Beitrag Hirschfelds. Gelegentlich des Attributes das auch hier wie im Qoran, Abraham 'beigelegt wird, ist ausser aut Js. 41,8, auch auf Menahoth p. 53 b Anf. בן יחד זח אברהם zu ▼erweisen: in den jüngst von S.chechter ▼eröffentlichten ״Fragments of a Zadokite Work“ (Bd. 1 der: Documenta of Jewish Sectaries, Cambridge; 1910)/ heisst es col. 3 Z. 2 von Abraham ויעשה אהב. —‘ Die weiteren Abhandlungen der beiden Bände gehören nicht mehr in den Rahmen der ZfHB. und meiner Kompetenz. Einiges für Hebraisten Interessante, findet sich in dem Aufsatze ▼on K. Völlers (Ueber Rassenfarben in der arabischen Literatur, I.'84folg.). L. Boneil i veröffentlicht aus dem Archiv ▼on Venedig das türkische Original des türkisch-venezianischen Vertrages vom J. 1540; II S. 344 ist folgender Passus des Documenta für uns beachtenswert: ״Es werden abgeschafft die neuen Taxen, die ein gewisser Ibrahim' Kaätori (Abraham Castro) ein zum Isläm übergetretener Jude in den Häfen von Beyruth und Tripolis (Syrien) eingeführt hat“2). Soll es sich um den wohlbekannten Münzmeister handeln, der im J. 1524 aus Aegypten floh und den Verrat des dortigen Pascha den Sultan mitteilte? Wie wäre die Nachricht von seinem Uebertritte zum Islam mit dem zu vereinigen, was D. Conforte in קוחיד ed. Venedig p. 38 a von ihm sagt: האדון השר המרומם החכם השלם כמוה״ר אברהם קשמרו ז״ל והוא אבי אביו של הרב הגדול כמודד אברהם קשמרו חל? Bonelli teilt weiter unten S. 355 mit, dass sich noch im J. 1544 die Venezianer bei der Pforte 'wegen Amtsmissbräuche Ibrahims beklagen. — G. M. Columba beschäftigt sich (II. 895 fg.) mit der Topographie des alten Palermo indem er von der Beschreibung Ibn HawqaTs (977) äusgeht. Einiges kann auch uns interessieren; p. 397 Änm.: Die porta judaica von der Fazello (1560) spricht, ist identisch mit Bäb-al-badid (Eisentor) Ibn Hawqals (südöstlich der jetzigen ״Universität). P. 400 fg. behandelt das Judenviertel (bärat-al-jahüd) ibn Haw.; ein Dokument aus dem zwölften