Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1910)
- Date
- 1910-05-01
- Page
- Seite 80 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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80 אשר אץ קץ לפספוס מילות, להודות אל ובלבכם ססלות, ונם תמיד יקבל הב נפולות, כסו וט בראשית הגאולות, כסו ססו ונס ככתב סנלות, לברך שם כטד נורא חהלוח. ותאותס להרמת בספרים, ללסדם לכל חפץ לקראם, ישלם אל שכר טובם ויושרם, וכיסיהם אזי נזכה נאולה, ואז נשיר בשיר חדש בכית אל, יגדל כס דחיש קץ לגלות, Es ist hierdurch sicher dass im Jahre 1521 in Fez eine hebräische Druckerei bestand. Aus dieser Druckerei scheinen auch die Traktate der Tahnudausgabe (ohne Tosafot) zu stammen, welche Rabbinowicz (מאמר p. 28) beschreibt und über. die in ZfHB XI, 5 und ibid. XII, 14 nr. 16 Mitteilung gemacht ist. Die Eigentümlichkeit der Typen machen diese Annahme zur Gewissheit. Die Jahres•! ang&be am Schluss des Traktats Erubin, des einzigen vollständig erhaltene Exemplars lautet: נשלמה המלאכה יום ראשון עשרה ימים לכסלו שנת הרס״ב לפרס שלי״ת. Da man wusste, das im 16. Jhr. mit hebräischen Typen spanischen Charakters nur in Salonichi gedruckt wurde, hat Rabinowicz geglaubt, dass diese Talmudtraktate aus der Offizin des Jehuda Gedalja in Salonichi hervorgegangen sind. Vermuten mochte ich, dass auch Alfasi’s הלכות mit Quadratbuchstaben und die Mischne Tora-Augabe in 8°, von denen ich ZtHB XII S. 15 No. 18 berichtot habe, aus derselben Offizin in Fez hervorgegangen sind, doch fehlt mir zur Vergleichung ein Blatt mit AuszeichnuDgstypen. Das mir vorliegende Exemplar der אכודרהם in Gross Quart enthält 168 Bl. mit Bogenzählung u. zwar Bogen 1—10 u,’*12 20 je 8 Bl. Bogen 11 hat 6 Blätter und Bogen 21 hat 10 Blätter. Der Text in 2 Cölumnen zu je 34 resp. 35 Zeilen ln Raschischrift spanischen Charakters ist ein wörtlicher Abdruck der ed. Lissabon 1489. Das Schlussgedicht ist mit geringer Veränderung aus ed. Lissabon übernommen u. findet sich gleichfalls nur gering geändert auch ined. Konstantinopel 1513. Die Ausgaben des טעם לועז. Von A. Marx. Unter einer Sammlung von 350 Ladinö-Schriften, die Deinard im Orient gesammelt und Judge Sulzberger der Bibliothek des New Yorker Seminars geschenkt hat, findet sich neben vielen modernen Romanen etc. auch eine erhebliche Anzahl teils unbekannter älterer Drucke z. B. die vierbändige Bibel-Ausgabe, mit der Ladino- Üebersetzung des Abraham Assa, Cönstantinopel 1739—44 (Einen Teil verzeichnet Grünbaum in seiner Chrestomatie p. 8, ohne den