Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIV (1910)
- Issue
- 2 (März-April 1910)
- Date
- 1910-03-01
- Page
- Seite 34 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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— 34 BRENNER, J. CH., כתביי יי'ח׳ ברנו, Gesammelte Schriften. 1. Teil: 13 Erzählungen und Skizzen. Jerusalem, Verlag von S. Krugliakoff, Jaffa, 1909. 192 S. 12°. (Z.) BUNJAMOWITZ, A. A., כחרב *cd, Gutachtliches mit Vorwort und Einleitung, Jerusalem, Verlag des Herausgebers, 1909. 110 S. 8 °. [In 12 Kapiteln, die in 36 Abschnitte zerfallen, behandelt V. nach dem Muster des מנורת המאור folgende Materien: ,תלמוד תורה ,חורה ומצוה אש ,סור מרע ,כבוד יו״ט ,שכת קודש ,משא ומתן ,קריאת שמע ,גמלת חסד ,צדקה כקש שלום ,חתימת הססר ,טוב. Die Zusammenstellung des Materials ist geschickt und die Wahl der einschlägigen מאמרים aus Talmud und Midrasch gut getroffen. Der Druck und die Ausstattung ist gefällig. — Br. Grünhut (Jerusalem).] DEINARD, E., מסתרי, נץ ייארק, Die zionistische Bewegung in Amerika, nebst einer Verteidigung von J. AronsoTm. New-York 1909. VIII u_ 10 S. 8 °. DUENNER, J. H., הגהות על מסכת חולין וכריתות בבלי ותוספתא, Adnotationes criticae* ad duos talm. Bab. tosephtaeque tractatus Chulin et Kerithoth. Textum constituit, res explicavit historiamque originem ex fontibus investigavit. Frankfurt a. M., Sänger & Friedberg, 1910. (4), 67, (1)* 27 Bl. 4°. M. 5. [Etwa vier Jahre sind verflossen, seitdem der IV. Band von Dünners Bandglossen zum Talmud erschienen sind (vgl. ZfHB IX 132). Nun bringt uns der Y. B. Randglossen zu Chullin und Keritot, Die Forschungsweise des Verfassers dürfte den Lesern seiner הגתות zur Genüge bekannt sein, und es erübrigt sich, dieselbe im Allgemeinen zu charakterisieren. Als neues *Moment mag hier erwähnt sein, dass der Yerf. oft kritische Bemerkungen auch zu R&schi und Tosafot verzeichnet hat. Ueberrascht hat Bef. die Beobachtung, dass der Verf. an mehreren Stellen (S. 1; 8; 124; 133) den vor ungefähr drei Jahren von S. Friedländer herausgegebenen Jeruschalmi zu Chullin als echten jerusalemischen Talmud citiert ohne Rücksicht darauf, dass von vielen Seiten begründete Zweifel an die Echtheit dieses angeblich neuen Fundes laut geworden sind. Wenn Dünner stringente Beweise für die Echtheit desselben hat, so würde er sich um die jüdische Wissenschaft ein Verdienst erwerben, wenn er dieselben veröffentlichte. Die spärliehe Ausbeute, die ihm der neue ״Jeruschalmi" dargeboten, ist wenig geeignet, dessen Authentie zu beweisen. Ja zu Keritot 14 a bemerkt Dünner: ״Im Jeruschalmi findet sich auch keine Andeutung von den Unterscheidungen» die im Babli von palästinensischen Amoräern gemacht werden (nämlich hinsichtlich איסור und איסור מוסיף bei איסור חל על איסור כולל). Nun aber findet man wohl in dem neuen ״Jeruschalmi*4 zu Chullin 8. 65 a: אוף מן דמר אין איסור חל על איסור מודה הוא באיסור כולל. Im Einzelnen ist, wie sich dies auch in den bisherigen Bänden gezeigt hat, hervorzuheben, dass den הגתות von Dünner ein bleibender Wert zukommt und dass dieselben eine Fülle von Anregungen bieten durch scharfsinnige Lösungen von Schwierigkeiten und Klarstellungen der geschichtlichen Entwickelung der Halacha, des Zusammenhangs und der Ordnung der Mischna’s und der Verschiedenheiten zwischen den Halacha - Quellen: Babli, Jeruschalmi, Sifra und Tosefta. Beispiele