Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIII (1909)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1909)
- Date
- 1909-05-01
- Page
- Seite 67 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Gemeinde ausgebrocben waren, die Stelle verlassen, nachdem die Ge* meinde wider alles Recht R. Samuel b. Mendel aus Lemberg, bisher Rabbiner in Slonirn, als ihren Rabbiner aufgenommen hatte. Dieses die Veranlassung zu der von Tcomim verfassten Flugschrift unter dem Titel תקע שופר (Breslau 1719), die zu den grössten Seltenheiten des Buchhandels gehört. Frciinann hat nun dieses interessante Schriftchen in der zu Harkafya 70. Geburtstage erschienenen Festschrift und jetzt auch in der vorliegenden Sonderausgabe veröffentlicht und mit einem literarischen Vorwort und Anmerkungen versehen. Aus meinen Notizen zur Familie Teoinim, deren Genealogie ich seit Jahren zusammen• gestellt habe, seien hier einigo ergänzende Bemerkungen mitgeteilt.— Zu p. 2. Jona, der Vater des Josua Feibel und Verf. des קיקיון רי<נה, trug auch den Namen Chajim und wird überall als Chajim Jona Teomim zitiert. Das. n. 4. Die dort genannle Rifka war Schwester der Perl und Gattin des R. Menaehem Mendel Auerbach in Krotoschin, wo sie 1705 starb (Mtsch. 51,373). Das. n. 5 1. 102 8t. 120. — Zu p. 3. Zu R. Jakob (Bruder des Jechiskia Josua Feibel), der mit seiner Verheiratung auch den Namen Schulhof, den Familiennamen seiner Frau, annahra, vgl. auch Mtsch. 42, 323 und Hock, die Familien. Prags, p. 386; er starb nicht 1702, wie hier nach Hock p. 867 angegeben ist, sondern 1722. Der hier genannte R. Jona Schulhof wird auch von Hock p. 386 erwähnt. — Isaak Meir Teomim, der seine Jugendzeit in Metz verlebte (s. Einleitung zu כתנות אור), war zweimal verheiratet; näheres im Magazin 17, 303 (vgl. auch meine Blätter IV, 5, wo in n. 6 durch eia Druckversehen die Worte ״Verf. von ״קיקיון דיונה in die erste Zeile geraten sind; sie gehören selbstverständlich in die zweite Zeile zu Chajim Jona Teomim). Zu seiner Charakteristik ist noch כלילת יופי II, 138 nachzusehen. Nach der genealogischen Einleitung zu כרס ידןושע (Lemberg 1889) hatte er auch einen Sohn Leibusch, dessen Sohn Maier Frankel Rabbiner in Meseritsch war. — Israel Teomim hatte einen Schwiegersohn Chajim aus Glogau, der Rabbiner in Krzeszow war und 1715 in Krotoschin starb (Mtsch. 51,375). — Josef Teomim (n, 1) starb nicht 1757, wie in דעת קדושים p. 109 steht, sondern 1732 (vgl. Nissenbam לקורות היהודים בלולבלין p. 94); er wird auch in לוחות העדות erwähnt. — Zbi Hirsch (n. 2) war der Sohn des oben (Zeile 3) genannten Salomo in Pintschow. Ueber die beiden Frauen des Chajim Jona Teomim habe ich in meinem Aufsatz David Oppenheim (Kaufmann- Gedenkbuch p. 548 ff.) und in meinen Blättern IV, 52 berichtet. — Zu p. 4. ת״ק in n. 1 ist wohl Druckfehler, da die Approbation zu פועל צדק a. ת״ס ausgestellt ist. Nebenbei bemerkt, enthält sie ein unmögliches Datum, da der 15. Adar I dieses Jahres auf einen Sabbat fiel. — Zu p. 5. In n. 1 L 223 st. 228. — Zu p. 10. Arje Löh Teomim (n. 1) war auch Rabbiner in Leipnik; dort starb sein Urenkel Baruch Fränkel Teomim, Verf. von ברוך טעם. — Zöwtfwtem-Mosback). [Was bedeutet שהוא שני לו לעל׳ auf S. 9? Ich habe keinen Zweifel, dass es heissen muss שיהא נית[א] לו לעל׳, dass es ihm in Jessoits angenehm sein wird wenn sein Bruder sein Nachfolger werden wird. Wie kurz vorher bemerkt worden ist war es der letzte Wille des R. Melr =- לפני מתו צות, dass die Gemeinde seinen Bruder zu aeiaepi Nachfolger einsetzte. Der Ausdruck ניח לו ist talmudi&ch und ebenso עלטא für Jenseits. — (10) קרופקי ist Fleiscbtaxe und wird heute noch in Russland so bezeichnet, was Sie wohl für diejenigen die des Pol-