Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XIII (1909)
- Issue
- 2 (März-April 1909)
- Date
- 1909-03-01
- Page
- Seite 50 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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50 üborlobcndon gotaufton Bruder ihres vorstorboncn Gatton erhalten muss Dieses Rosponsum sebliosst im Cod. Warschau mit dom Epigraph .עיש חיעוכות לרב,׳ יישעיה הגאון נש אלה תיעובוודז ־. II. D i 0 Lobonsverhältnisso dos R. J 0 s a j a b. Mali. Dio Rosponsen des R. Jesaja b. Mali sind sehr solton unterzeichnet und entbehren meistens dor Angabe des Adressaten wio dor Zeit, in der und des Ortes, in dem die Responsen geschrieben wurden. Gerade diese Daten, die da und dort nur durch* sikern, will ich besprechen, ohne auf den casuistischen Inhalt der Rcsponsen einzugehen, der von besonderem Interesse ist, dessen Besprechung abor nicht zu meiner Aufgabe gehört. Jesaja da Trani gedenkt in einem Rcsponsum an Isaak b. lil 0 s 0 0 r S a r u a seines Vaters Mali als einos talmudisch gelehrten Mannes Letzterer, dessen Namen im 12. Jahrhunderte in Süditaiicn nicht selten war :l), ist wohl wio mchroro seiner Glaubensgenossen aus Griechenland nach Süditalien ausgewandert, wo die Lage der Juden in jener Zeit nicht ungünstig war '). Von Jesajas Kindern sind nur zwei bekannt, ein Sohn Namens David, der 1242 in einem Vermerke am Schlüsse einiger Werke seines Vaters, die er verkaufte, desselben als verstorben gedenkt % und eino Tochter, die an IL Elia verheiratet war, deren Sohn J 0 s a j a zum Unterschiede von seinem gleichnamigen Grossvater als Jesaja da Trani, der Jüngere0) bezeichnet wurde. Der älter 0 Jesaja soll bei seinem Todo seinen obengonannton Enkel, der damals doch wohl schon im reifen Jünglingsalter stand, als den Erben seines Geistes erklärt haben :). In der Tat war dor Enkel der geistige Doppelgänger seines Grosstvaters in dem Grado, dass die Schriften des einen oft dem andern zugeschriebon wurdon. 1) So wurde auch von den späteren rabbinischen Pecisoren entschieden V. Eben haeser N. 167. 2) Or Sarua a. a. 0. ישעיה כי רבנא מלי דיל. 3) v. Benjamin von Tudela a. a. 0. p. 14 und 15 מאלי v. Zunz. das. II Note 53. 4) v. Gross, Magazin II p. 22. 6) v. Schern hagedolim a. a. 0. 6) ד ישעיה האד,רו; ז״ל, abgekürzt ריאיז. 7) v. Scbalschelet hakabbala cd. Venedig p. 511. Der jüngere Jesaja War eia Zeitgenosse des R. Meir aus Rothenburg (ca. 1225—1293) dem er eine Entscheidung seines Grossvaters mündlich mitgeteilt hat v. Mordechai Gittin V N. 383.