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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1909-01-01 · 1 (Januar-Februar 1909) · p. Seite 20

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
XIII (1909)
Issue
1 (Januar-Februar 1909)
Date
1909-01-01
Page
Seite 20 (sequence 20)
Language
German
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letzterer war doch wohl jünger als Ras eh i, da es vor demselben nach der gewöhnlichen Annahme keine Tosafislen gegeben hat. Folgende deutsche Gelehrte wurden im Siddur von Orleans mehr oder weniger angeführt. Die meisten derselben sind bckannt. 1) Ascher b. Jechiel, ca. 1250—1327, ein Schüler des K. Mcir aus Kothenburg, wird von seinem jüngern Mitschüler S i in s 0 n b. Z a d 0 k als sein Lehrer!) bezeichnet. 2) Baruch b. Isaak aus Worms, der Verfasser des oft citierten Sefer ha-Tcrunia, ein Schüler des Tosafisten Isaak b. Samuel aus Dampicrre, ist von B a r u 0 h b. J s a a k aus Kegensburg zu unterscheiden '־). Letzterer ist es sicherlich, der eine rituelle Entscheidung mitteilte, welche R. E p h r a i m aus Kegensburg im Traume enthüllt wurde ך. Auf die rituellen Entscheidungen des letztem wird oft hingewiesen (Rms; p. 31). Ein dritter liaruch ’) wird genannt, der Vater des K. Mcir aus Kothenburg. Die Angabe, dass derselbe aus Spcicr gewesen sei:*), beruht auf einem irrtumc des Kopisten. lv. Mcir selbst war nur vorübergehend in Speier. °) 3) Drei hervorragende deutsche Gelehrte, die um dieselbe Zeit gelebt haben und miteinander verwandt gewesen sind, waren Eli es er b. Eatan aus Mainz, der vor 1171 im hohen Alter gestoiben ist (Tms. p. 191 אבן), E 1 i e s e r b. S a m u c 1 aus Metz, der Verfasser des Seler Jereim (Tms. p. 175 164 corrumpiert ׳:דדנצא ן*:, v. Tasehbaz Er. 193) und E 1 i e s e r b. Joel h a J 0 v i 11601230 ״. (Tms. p. 1*29 אבי העדי Kms. p. 163, אבייה, Tms. p. 148 und Kms. p. 163 K. Joel citicrt). 4) El casar b. Jehuda | aus Worms, der um 1241 noch am Leben war7), verfasste das i בשש הר׳ שלמה מי *שקבל במי ״שפרע ונר. Der citierle R. Salomo dürfte Rasclii | sein. Der genannte R. Levi ist in keinem -Falle identisch mit רבעו הלוי bei Raschi zu Sabbat p. 72 b. Unter diesem רבעו הלוי versteht Rasclii seinen Lehrer Isaak halovi v. Zunz Zeitschrift für die Wissenschaft des Juden• thums“ J, p. 317, 1) Rms. p. 19a. p. 190 אשר בהרר׳׳י זצ ׳ל, p. 192 מבהרר״י ז׳ ל, wohl der-! selbe, nbbreviert ans מורי בן הר״ר יהיאל. Tms. p. 156, 178 שאלתי מהר״ס, v. Tasehbaz N. 2*10, 341. Tins. p. 163 in einer Glosse, die mit שב״ץ unterzeichnet ist: אני שמעתי ממורי ר׳ אשר• 2) v. Piske Recuuate N. 94 כתב בעל ספר התרומה, N. 95 פסק הר׳ ברוך מריגעשבויק. Beide Autoren werden also von eina• der unterschieden. 3) Tms. p. 179 ברבוצא אשור v. Tasehbaz N. 352. Or Sarua IV, N. 200. 4) Tms. p. 156 מפי ר׳ ברוך, v. Tasehbaz N. 110 v. Rms. p. 69. Simson b. Zadok ist also von R. Baruch dem Vater des R. Meir belehrt worden. 6) Tms. p. 189: אביו ברוך משפירא. Einige Worte fehlen v. Tasehbaz N. 3 מהרים אמר שאביו רבי ברוך אמר לו שרביגו שמחה משפירא. 6) Tms. p. 168 שפירא, Tasehbaz N. 207 אישפרוקא, Augsburg, v. Zunz Litg. p. 358. 7) v. Quellen zur Geschichte der Juden in Deutschland II, Berlin 1892, 76. Bericht des Elasar b. Juda.

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