Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1908)
- Date
- 1907-11-01
- Page
- Seite 188 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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188 c) ,,ברכת המיילד und d) סדר פדיון הבן mit einigen Varianten und Zu- Sätzen, die sieb auch im spanischen Ritus finden. 1). 8. Die Tefiloth für das Neujahrs- und Versöhnungsfest, einschliesslich den Vorabend nnd Ausgang desselben und einige Vorschriften über תקיעת שסר schliessen mit den Worten: כל וה דברי רבי׳ יהודה שכתב בסדר טרוייש וכד. Diese Tefiloth werden im Siddur von Orleans nicht von Piutim begleitet, deren Platz wohl im Machsor war. Das אבינו מלכנו enthält mancherlei Varianten, die man auch in anderen Riten findet. 9. Daran reihen sich die Tefiloth für das Succot- und Schlussfest (p. 104—118), die mit den Worten schliessen פליק תפלות מכל השנה. Den Hoschanoth und Piutim, die mitgeteilt werden, ist in meiner Abhandlung eine besondere Rubrik gewidmet. 10. Rituelle Entscheidungen (2 (פסקים) verschiedener Art, etwa 70 an der Zahl, werden ohne Angabe des Autors oder Quelle ohne Zusammenhang zusammengestellt, (p 118—121). 11. Daran reihen sich rituelle Vorschriften: סדר תפלות וקריאת התורה nach der Gebetordnung des R. Jacob aus Orleans (p. 122 bis 132 v. oben). 12. Unmittelbar darauf folgen die bekannten Verordnungen des R. Ger schon, Leuchte des Exils (תקנות רבי׳ גרשום מאור המלה p. 133-134) ganz in dem Wortlaute, in dem sie im Ritualwerke Kolbo 3) mitgeteilt werden. Der Siddur-Orleans schliesst mit den Worten: 4עיכ הועתה מספר הר״ר נחמן בןרבי׳ חיים כהן). 13) Daran reihen sich abermals verschiedene nicht systematisch geordnete rituelle Entscheidungen (פסקים p. 134—137) welche mit den Worten schliessen: מ״ם מ״ר, sicherlich 5 מספר מורי רבי). 1) von Siddur von Baer 684. 2) David Frankel, der gelehrte Besitzer des Siddur von Orleans, vermutet (briefliche Mitteilung) dass diese Pessakim aus den פסקי הלנות des R. Oerschon b, Jehuda, Leuchte des Exils stammen, die in verschiedenen rabbinischen Schriften angeführt werden, v. Benjacob, Ozar hasepharim p. 489, v. Gallia jnd&ica p. 301. Dagegen spricht jedoch die folgende Stelle im Siddur von Orleans p. 131 b: פסק: ראיתי ל«• טוו• הר״ר שסשון שקדשו אשת י בלא טלית ראשיהם והצריך לחזור ולפרוש הטלית שזו קרוי חופת. Es ist absolut nicht bekannt, dass R. Gerschom einen Lehrer NamensR. Simson gehabt habe. 3) N. 116. Anstatt des corrumpirten Namens למברדיאה daselbst, hat der Siddur-Orleans die richtige Lesart נורמנריאה, Normandie v. Gallia jrdaica p. 333. 4) Das istsicherlich das Werk ספר תנחמני von Naehmanb. Ghajim b. ChananelCohen aus Paris, der, da sein Vater ein Schüler des R. Tarn war, im Anfänge des 18. Jahrhunderts geblüht hat. v. Gallia jndaica p. 517. 5) Der Eompilator des Siddur-Orleans hatte mehrere Lehrer v. weiter.