Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 4 (Juli-August 1908)
- Date
- 1907-07-01
- Page
- Seite 107 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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107 - VEBNON, A. W., The religious yalue of the Old Testament. London, G. T. Brown, 1908. 96 S. 8 °: 2 s. VEROEFFENTLICHUNGEN des Bureaus für Statistik der Juden. 4. Heft. Die Juden in Oesterreich. Im Aufträge des ״Vorbandes der israel. Humanitätsvereine B’nai B’rith für Oesterreich״ hergestellt. Berlin-Halensee (Ringbahnstr. 125), Bureau f.Statistik der Juden, 1908. H, 161 S. 8°. M. 3,50. WASSERMANN, R., Beruf, Konfession und Verbrechen. Eine Studie über die Kriminalität der Juden in Vergangenheit u. Gegenwart. («3 Statistische u. national-ökonom. Abhandlungen. Heft 2.) München, E. Reinhardt, 1906. 106 S. 8°. WEIL, Br., K. C.—Jahrbuch 1908. Strassburg i. E., J. Singer, 1908. 154 S. 8°. WENGEROFF, P., Memoiren einer Grossmutter. Bilder aus der Kulturgeschichte der Juden Russlands im 19. Jahrhundert. 1. Bd. Mit einem Geleitwort von Gust. Karpeles. Berlin, M. Poppelauer, 1908. VHI, 200 S. m. Bildnis. M. 3. WOLFF, W., שיר השיירים, Das Lied der Lieder, übersetzt und erläutert. Frankfurt a. M., Sänger u. Friedberg, 1908. 71 S. 8 °. [Für Verf. ist das Lied der Lieder ein Gespräch zwischen Israel, Gott und der Menschheit, es ist ihm ein symbolischer Ausdruck ihrer gegenseitigen Beziehungen. In der Art seiner Erklärung folgt Yerf. dem Beispiele S. R. Hirschs. Unabhängig von der prinzipiellen Stellung, die man zu dessen Methode *) einnimmt, wird jeder vorurteilslose Leser auch an diesem Werkchen die konsequente Durchführung des einmal für richtig erkannten Gedankens erkennen. Yerf. will dabei nicht jeden einzelnen Ausdruck erklären. Wo ihm eine ausreichende Erklärung zu fehlen scheint, gibt er es unumwunden zu. — Es ist eine fieissige Arbeit eines ehrlich begeisterten jungen Kaufmannes, die wohl vielen etwas bieten dürfte. — Dr. Moses Auerbach (Köln)]. *) [Anm.d.Bed. Zu welch’ geistiger Yerirrung diese ״Methode״ Herrn W. geführt hat, sei an einem Beispiel gezeigt. S. 38. ״Eine solche Ziegenherde schaut unser Yers und erblickt in ihr den natürlichen Schutz für die Erhaltung des Lebens. Der jüdische Geist ist für die Yeredelung der irdisehen Welt bestimmt. Diese macht ihn aber leicht zu ihrem Sklaven., Es entspricht daher dem inneren Wesen des jüdischen Geistes, dass er sich im Verkeim mit der irdischen Welt seinen eigenen Schutz schafft; indem er sich nur solchen Beschäftigungen zuwendet, die ihn frei und rein erhalten. In diesem Sinne gleichen die Lebensgewohnheiten unserer Väter (s. oben) einer ״Ziegenherde“. Sie bezwecken die Reinerhaltung und freie Entfaltung des Tauroh-Geistes! גלש —־. Die Bedeutung dieser Wurzel ist uns nicht klar. Ihre Kenntnis würde zum vollen Verständnis des Bildes sicher einen nennenswerten Beitrag liefen.“ —]