Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 2 (März-April 1908)
- Date
- 1907-03-01
- Page
- Seite 63 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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— ’öS — IY) Daselbst s. v. שאין בו אימרא hat der gedruckte RSJtext: כדי שלא יחשדוהו שמא באותה שפה הוציא מעות הקדש משום שנא' והייתם נקיים וג'. Diese Erklftrung findet sich bekanntlich im פי' דנמ״ה a. 1. Dagegen führt sie RSJ in Aboda. zara 34a s. y. אימראals יש אומו an und fügt hinzu ולאו מ* לתא (ygl. auch אטוי:בינה des R. Hirsch Chajes p. 23b). .Nun beachte man, dass in der Handschrift die ganze Stelle, von כדי üb, fehlt. Es handelt sich demnach um ein Einschiebsel aus RGMH. V) P. 12b lautet im Talmud die erste Fassung der Antwort Samuels: וכי נדד סכל .עלי׳ דלא סגי דלא משלם וכר. Das würde also heissen, dass wenn er aus Krankheits- oder, ähnlichen Gründen nicht fasten könnte, er nicht mehr verpflichtet wäre an einem anderen Tage zu fasten. RSJ jedoch hat — in unseren Ausgaben — s. v. לצעירי Folgendes: לא יהא אלא ליומא אחריגא was natürlich die Sache auf den Köpf stellt; vgl. die verschiedenen Lösungsversuche in ed. Wilna (Randglosse ad RSJ 1. c. und הגהות הב״ח auch הגהות ר״ב רנשכורג). Unsere Handschrift hat nachstehenden Text: אימתי מיצער נמשיה לא יהא אלא ליוהרא d. h. wenn er trotz. Krankheit doch fasten wollte; so täte er kein verdienstliches Werk, es wäre vielmehr als Stolz aufzufassen (cf. Ber. p. F7־b). * ל?וו<רא •mochte in ליו הרא verschrieben worden sein, was dann als ליו[םא], [א]דד[ינ]אaufgefasst wurde. Der Sinn wäre also folgender: Da, er nichtmehr zu tun verpflichtet ist, als er eben heute ohne Beschwerden tun kann, so braucht er auch nicht daran zu denken, :an einem anderen Täge nachzufasten. Glatt ist allerdings der Ausdrück keinesfalls. YI) P. 13 b 's. v.• דאלו מותרין (Ende) hat in uüseren Ausgaben eine unverständliche Fassung; Rabbmowicz a. 1. (p, 72 Anm. י) , sagt richtig וטעות י.הד יש כו Unsere Handschrift hat folgenden Text ומשום דהא מילתא [am Rande: לקיימא ה כ י! ל א מריך ליה מכ*ד באמצעיות ׳ [לא- Der Sinn wäre also: Tatsächlich hätte er ihm einwerfen, können, dass ג׳ ראשונות unrichtig ist, da ja auch die שניות :die Züsatzscgenssprüche nicht haben; aber da es sich dem Fragenden nicht daruin handelt, er vielmehr‘ beweisen möchte, dass man immer 24 Benedictionen zu sägen hätte, so beschränkter sich auf die Frage, mit welchem Rechte sein ״Gegner einen Unterschied zwischen den ersten und mittleren Fasten herstellen möchte (8. auch מהרש״א a. 1.). El. P.. Chajes Ueber cod. Laur. Plut. I. 53• Ihrem Wunsche gemäss, habe ich die קושיות על רש״י in der Laurenziana (Plut. I. 58) flüchtig angesehen. Die anonyme Schrift macht dem Inhalte und dem Sinne nach den Eindruck einer verhältnissmässig jungen Arbeit; man beachte die mehrfach vorkommenden Ausdrücke מקשין העולם מפרשי העולם, und Aehn* liches. Der halachische Teil (zu B.. in ס, ־משמטים und in ם׳ ויקרא) ist wert* voller als der agadische. Im Ganzen handelt es sich nicht so sehr um קושיות als um Erklärungen in Form von Frage und Antwort. Jede Parascha schliesst mit einem mehr oder weniger holprigen Yerslein. Sehr häufig wird in den ersten drei Büchern מהר״ר zitiert; wer jedoch dieser Lehrer war, ist nicht angegeben; p. 12a hat: ומהד״ר כתב שמעתי בשם מחר״רי פ״יצון נ״ע. Ausser רמב״ם רמב״ן ורלב״ג kennt dieser מהח׳ר noch!הר״ר יצחק אבן לאטין p. 16 a. Der Yerfasser unserer Schrift schreibt p. 16 d ושמעתי אומרים בשם מהררי״ק נ״ע er nennt ausserdem einigemal dm סמ/,ג; curios ist p. 37b כך פירש הסמ״ג אמנם הרמבם‘ ז״ל לקח לו שטה אחרת בסמ״ק־שלו (!) ומשם תבינהו.