Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XII (1908)
- Issue
- 1 (Januar-Februar1908)
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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ז^יר p. 87). lieber deÄ Namen vgl; noch Steinschneider JQR XI, 149. — DaVid' Kahäna ediert vöä Neuem zwei Gedichte, die MarmorSfeih aiis Genizä-Frägnieriten in MGWJ 1906, 690—694 veröffentlieht Kät1 (itöftfip ä^%, pi 24—28). Ami Schluss de« einen Gedichtes #ä11 als Verfasser eiti AbM-Mäbäsm b. Abu Nä§r genahnt und am Atifitnrg dh« anderen wird älS AbfäSSUngsjähr 1367 cöntr. {= 1046) abgegeben tind K; glaubt nun, dass beide Gedichte von einem und detösmbeü Verfasser herrühten. Ööch hat esChäjes (Riv; Isr. 111,246) wäHrfctfceiÜKeb g&tiiätht, de«s da« erste Gedicht sieh gegen Maiinonides’ MiSCfcne Tora richtet; ifiithin gehört sein Verfasser au« Ende des נ!; II. Jhfehi tind kann nicht mit dem de« zweiten identisch sein. — J. WeileSz hafidelt ausführlich übet die חגד8ית סיסוניות (p. 86—69), als derSÖ Yerftsafet־ vorzüglich MÖifKohenV ein Sfchülef des Meir b. Baruch und ein Schwäger de« MtifdeChai b. Hillel, gilt; W. aber sieht in diesen Htigähöfc da« Werk mehrerer Autoren, die sich u. A. als ה5ותכ uid המעתיק bezeichnen uffd zu denen noch ein* Schlussredakteür hitizukomitit. Die Ausführungen W/s sind sehr beachtenswert tind enthalten* viel Material, dÖChist die Anordnung etwas chaotisch (v'gl. tr. B.־ p. 40 mit p. 47). Zu bemerken ist noch, dass sich die Angaben des Ascher b. Je^iel über daS Verhältnis Meirs zu seinem Väter (p. 39) eher auf Meir b. Todros hä-LeWi als auf Meir b. Bartich beziehen (s. 1üein:שני סמרים חדשים ס1#ץ הגד, p. 21) und dass die הלכות שמחות des soeben genannten (p. 49) in Jebuda b. Natan ha-LeWis כזחנה לוי*ז (Saloniki 1819) erschienen sind. — Der Schule Meir b. Bäruchs gehört auch das ton seinem Schüler, Mose Schneor aus Bvreux, verfasste סמר על הכל, dessen Edition nach einer Kaufmann’schen Hätidöchrift von M. Weisz hier vorliegt (p. 76—111). Dieses bisher nur aus Citäten bekannte Büchlein handelt über Gebetordnung, Benediktiötieh uiid dgl. uiid enthält auch französische Glossen (p. 96. 96. 102).׳ Zu deü reichlichen Nachweisem W.’s ist noch hinzufcüfügeii, däfcS däS Kesponsum HäiS (p; 108) sich im ArUCh & v. ארבע Und in תלמידי רבינו יוגה zu Berachot IX Anf. findet (s. Müllers ממתח p. 218 nr. §9). Zu dem Respönsüm RäSchi’s (p. 110) vgl: BuberS Einleitung zu סמר האורה, p. 166—7. — Der Herausgeber endlich handelt wiederum über einen hervorragenden Vertreter *des1 älteren Chasidistnüs, nämlich über Menafiem Mendel aüs Witebsk (וי׳ מנחם ־מנדל מוויטעבסק, p. 138—160). M. war ein Schüler des MbzericzOr Mäggid und wanderte dann nach Palästina aus, wo er in Tiberias Uni 2. Ijar 1788 gestorben ist (vgl. dazu Horodezky in השלח YIII, 486—497, wo bereite der grösste Teil unserer Abhandlung enthalieti&t), Die Anschauungen M/s, in einem Pentateuch- Kommentar הארץ (Kopust 1814; Warschau 1878) niedergelegt, bieten wenig Originelles.־ Solche Monographien über die noch zu wenig gekannten chasidäiöchen Führer sind sehr wünschenswert, doch sollten nicht auf ihre kosten, mit vollständiger Verkennung des historischen Sachverhalts, ändere grosse Persönlichkeiten herabgewürdigt werden, wie dies Neulich H. in einer Parallele zwischen Elia Wilna und Israel Baal Schern (תשלח XYH, 348 ff.) getan hat. Eine Glorifikation des Chasidismus und seine Auffassung als eines Vorläufers des dekadenten Modernismus (oder des modernen Dekadentismus) im Judentum scheint aber letzt Mode zu Sein. - Dem הגוץ wünschen wir nun das beste Gedeihen uüd hoffen zuversichtlich; dass der wackere Herausgeber die nötige moralische und materielle Stüze finden Wird« um uns recht bald mit einem neben Hefte* zu beschenken. — Saniüd FözHänsfci].