Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1907)
- Date
- 1907-11-01
- Page
- Seite 178 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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—, 178 — Es ist erstaunlich, welche Fälle der seltensten Werke unserem Verfasser in einer Zeit zu Gebote stand, in der man doch . nur auf die Handschriften derselben angewiesen war, die sich jeder- . man nicht so leicht verschaffen konnte. Unser Verfasser konnte die entlegensten aggadischen Werke, auf die er Schritt auf Schritt “ verweist und die man erst in unserer Zeit, so zu sagen, ausgegraben hat.' Die halachischen Schriften, die er benützt hat, waren wohl verbreitet, so die Halachoth Gedoloth (ms. p. 45 b. und ' und sonst oft הלכות גדולות), die Scheeltot des R. Achai Gaon . (das.r,p.f 37 b 'שאילת׳ ריב אחאי), die Pforten des R...Hai Gaon (das. p. 36 b, 40 a שערי דב האיי גאון), die Asharoth von Saadia; Gaon (däs.,‘p,,156 b), Alphasi (das. p. 38 b und sonst) und das ספד חפץ, das oft Chanahel zugeschrieben wurde, wahrscheinlich aber von Chefez b. Jazliach Gaon angelegt und später durch die ,Aufnahme zahlreicher gaonäiscber Entscheidungen und selbst Decisionen Chananels ein Sammelwerk geworden ist (ms. p. 37 b blos וכן פסק בספר חפץ das. p. 38 b. פסק רבי׳ חננאל בספר חפץ. Vgl. , Gross, Monatsschrift 1885 p. 561). Er zitiert auch die folgenden ' nichtdeutscbeh Gelehrten., 1) Meschullam der Grosse, der Verfasser des. Pessach- . jozer אפיק רנן ושירים (ms. p. 172 b רבנא) ist der hervorragende Gesetzeslehrer und synagogale Dichter Meschullam b. Kalony mos aus‘ Uucca, auch der Römer genannt., (v. Zunz Liferatg. p. 108 v. Gross, Monatsschr. 1878, p. 251 und 1905, p. 695).. 2) Unser Verfasser.beruft sich auf die rituelle Entscheidung ־ eines Gelehrten, den er als Römer bezeichnet (ms. p. 37 c über , איש רומי. הגעלה). Das ist, wie es scheint, nicht der obengenannte Meschullam, sondern Kalonymos b. Schabbai, aus Rom, auch der Alte genannt, dessen rituelle Entscheidungen oft angeführt werden, (v. Pardes p. 47 d, 48 b dasselbe Asufot ms. p. 97 b מתשובות ר׳ קלונימם מן רומי, das. oft angeführt v. Gross,. Magazin X, p. 79), Er hatte sich nach dem Tode des R. Jacob b. Jakar (v. weiter) in Worms niedergelassen, (v. Or Sarua H p. 125 v. Zunz Lireratg. p. 250). .3) Mose b, Kalonymos, der als Verfasser des Piut מה מועיל רשע ‘ zum Pessachfeste bezeichnet wird, (Machbr. ms. p. 103 a) war ein namhafter synagogaler Dichter, der aus Luc.ca nach Mainz ausgewandert sein soll. Ueber sein Zeitalter wie über seine Familie ן gehen die Nachrichten auseinander (v. Zunz n. a. 0״ p. 104 ff. v. 1 Gross, Monatsschr. a. a. Ö.) . f; 4) R. Isaak aus Siponto ist der berühmte Isaak b. Malki Zedek aus ״Siponto in Süditalien (ca, 1100—!170) von dessen Kommentar zur Mischna sich nur der zur Ordnung Seraim hand-