Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1907)
- Date
- 1907-09-01
- Page
- Seite 138 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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138 volle Namen. Wir gewinnen einen Einblick in das Emporblühen berühmter Häuser, ebenso wie in den Verfall grosser Firmen und Familien. Der Verfasser bat sich durch dieses Werk ein nicht hoch genug anzuerkennendes Verdienst um die Geschichte Frankfurts und der dortigen Juden erworben. Dieses Verdienst kann und wird keinesfalls dadurch geschmälert, dass auch einzelne Irrtümer mit unterlaufen sind, die bei einem derartigen Werke für den Kenner als unvermeidlich gelten lind als Berichtigungen und Ergänzungen hier folgen. S. 12 Z. 18 1. Mühringen st. Möhringen. S. 18 Z. 18 1. Apt (== Opatow) st. Aft. — S. 16 Z. 1 1. 1749 st. 1769 (cf. Frankfurter Grabsteine [FG] No. 2976). Hendle (das. Z. 6) starb nach FG 3061a. 1761. Zu Familie Ahrweiler und deren Nachkommenschaft vgl. meine Kurpfalz p. 168 n. 1. — S. 19 Z. 14. Menachem b. Chanan Bacharach war zuerst Kabbinatsassessor in Fulda (Memorbuch das.) und dann in-Hanau; Isack zum Leuchter, Sohn des Abraham Bacharach, stiftete vor seinem Tode grosse Summen zur Verteilung an Gemeinden und Lehrhäuser, u. A. 100 Rthlr nach Fulda; er starb vermutlich 1663 (cf. FG 6765). — S. 22 Z. 2. Baruch Simon war nicht aus Baibach, sondern er wurde dort beerdigt; vgl. meine Blätter III, 82. — S. 23 Z. 18. Hirsch Bass war משורר (cf. FG 2120), daher wohl der Name .Bass. — S. 25 No. 37 vgl. hierzu dass eben erschienene Buch ״die Familie Goinperz“ von Kaufmann-Freudenthal p. 269 n. 4. — S. 28 Z. 24. Die erste Frau des R. David Oppenheim hiess nicht Sara, sondern Gnendel;die zweite Frau hiess Schifra; die Tochter, die den Phöbus Selig Cohen heiratete, hiess Jente; vgl. meinen Aufsatz im Kaufmann-Gedenkbuch p. 643 u. 661. Zu Isaak Behrend cf. meine Blätter IV, 48. — S. 29 Z. 12. Ella Arnstein war nicht die Tochter des Isaak Brilin, sondern eine geborene Berlin; cf. meine Berichtigung in meinem Nathanael Weil p. 87. — S. 32 zu No. 49. Samuel Kann, Sohn des Schneior Bing cf. Kaufmann, Jair Ch. Bacharach p. 62. — S. 36 Z. 2. Der dort genannte Löb, Sohn des Simon, kam 1687 nach Mainz; cf. meinen Aufsatz über die Mainzer Rabbiner im Jahrbuch d. jüd. lit. Gesellschaft III, 226. — S. 38. Zu No. 65 fehlt Nathan Bonn, Rabbiner in Mainz; cf. ibid. p. 222. — S. 41 No. 68. Bottiwies weist nicht auf Budweis, sondern auf Buttenwiesen hin. Löb Bodwies starb 1811 (FG 4666). — S. 60 No. 85. Der Friedberger Rabbiner Samuel Cohn war Sohn und Nachfolger des einige Zeilen vorher genannten Wolf Cohn und starb 1779 in Friedberg und nicht in Frankfurt; cf. meine Blätter HI, 102. — S. 55 No. 100 1. Dannhausen «: Tannhausen. — S. 56 Z. 3. Die Identität des Herz Darmstadt, des Vaters von Manis Darmstadt, mit dem Bruder des Bärman Halberstadt ist nicht möglich; Herz Darmstadt in Wien starb etwa 1760, während der Vater des Manis Darmstadt, als dieser 1684 starb, schon nicht mehr am Leben war (cf. FG 1161). Schönche, die Frau des hier genannten Wolf Berlin, starb 1746 (FG2547). Andere Kinder des Manis Darmstadt, die hier nicht genannt werden, sind: Sorle, Frau des Salomon Oppenheim (FG 1206), dann die Frau des Aron Oppenheim (Kaufmann-Gedenkbuch p. 670), ferner die Frau des Jakob Kann und endlich eine Tochter Vogel (FG 6678). Das. No. 102. Zur Familie Dorum gehört auch Moses Dorheim, Herausgeber des יוסן* אומץ, der 1731 starb (FG 2033); seine Frau Breile, Enkelin des Rabbiners Juda Mehler in Deutz, st. 1744 (FG 2506). — S. 58 Z. 6. Löb Deutz st. 1711 (FG 1603). — S. 63 Z. 2 v. u. Sorle Kann st. 1760 (FG 2692). — S. 71 ff. cf. ״die Familie Gomperz“ p. 262. r— S. 88 Z, 11. R. Akiba Frankfurter war