Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- XI (1907)
- Issue
- 3 (März-April 1907)
- Date
- 1907-03-01
- Page
- Seite 34 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- ■U BRÖDY, fl., מלאן, Diwan des Abü-l-Hasan Jehuda ha-Levi 2. Bd. Nichtgottesdienstliche Poesie. Heft IV. Berlin 1904• 156 S. 8°. [Publikation des hebr. Liter. Vereins ״Mekize Nirdamim“ Jahrg. XX. Enthält die Anmerkungen zum 2. Bd. vgl. ZfHB. VIII, 164]. OHAJJIM ZEBI HIRSCH BRODY, אוצר חיים, Bemerkungen zu einigen Talmudtraktaten nebst הדרת צבי Deraschot bei der Beendigung eines Talmudtraktats, der Mischnah und des ganzen Talmuds. Wilna 1899• 2,62, 20 Bl. 2 °. EISENSTEIN, I. D., and BROYDE, J., אוצר ישראל Ozar Yisrael. An encyclopedia of all matters concerning Jews and Judaism, in hebrew, prepared by sholars and specialists of various countries under the direction of I. D. E, und J. Br., — אאיליון אכסניא New York, Hebrew Encyclopedia Publishing Co., 1906. VI Bl. u. 320 S. 8 °. F1NFER, P., מסורת התנ״ך, Massoretico critical of the Hebrew Bible. Wilna 1906.. [Titel vgl. oben S. 3. P. Finfer, ein wohlbekannter Babbiner aus der alten Schule, verdient wegen der Begeisterung, mit der er einer wichtigen Frage der Masora nachgegangen ist, volles Lob• Er bemerkte, dass in den Aus* gaben der Propheten und Hagiographen die offenen und geschlossenen . Abschnitte (פתוחות וסתומות) nicht verzeichnet sind und dass dieHaphtara nicht aus rituell angefertigten Exemplaren gelesen wird. Dies war für ihn das. Springbrett zum masoretischen Meer. Er warf sich nun mit religiösem Feuereifer auf das Studium dieser Frage und schrack vor keinem Hindernis zurück. Er durchzog sieben Länder, namentlich das deutsche Beich, Belgien, die Schweiz und Italien, tun die alten Bibelkodices einzusehen und brachte bedeutende materielle Opfer — 600 Bubel — um sich von den Bibelhandschriften der grossen Bibliotheken seinem Zwecke entsprechende Listen zu verschaffen. Er wandte sich brieflich nicht nur an europäische Gelehrte und Babbiner, sondern auch nach Palästina und Egypten, ja sogar nach Indien, wobei ihm herbe Enttäuschungen von Seiten der Gleichgiltigen nicht erspart blieben. Doch gab es für ihn kein Zurück mehr, denn schon in seinem Namen - fand er eine Andeutung, dass er zum Bestaurator der in Vergessenheit geratenen Pethuchoth und Setumoth berufen sei (89 Ende: אולי נקראת בשם פסח למען תחמול על ם*ק ולהחזיר פתוחות סתומות חסרות ישכחנו בעודפי). Die ausführliche Beschreibung der Anstrengungen (p. 86 fr.), die er gemacht hat, um sein heiliges Ziel zu erreichen, wird keiner ohne Bührang lesen. Das Facit seiner Untersuchungen ist, dass eine neue hebräische Bibel herausgegeben werden müsse, welche nach den offenen. 4 , und geschlossenen Paraschoth und nicht nach den üblichen Kapiteln eingeteilt wäre und richtet diesbezüghch einen Appell an ganz Israel und an alle Bibelgesellschaften (p.J.04—108j. Wir haben diese kurze Ent- ׳ stehuägsgeschichte des vorliegenden Büches vorausgeschickt, denn eine gerechte Beurteilung muss Ausgangspunkt und Ziel des Autors berücksichtigen. Das Buch zerfällt in folgende sieben Kapitel. I. Alter