Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 5 (September-Okboter 1906)
- Date
- 1906-09-01
- Page
- Seite 130 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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— 130- — חמשי* מהרש״א. Jerusalem, Druck v. Zuckermarm, 1903, (1) 72 Bl. 4°. [GEBETE] שלחן כמזבח, Gebete und Hymnen bei der Mahlzeit zu sprechen; gesammelt von I. Labin und F* Labin. Krakau, (I. Kauffmann, Frankfurt a. M.,) 1906. (8), 160 S. 8°. M. 1. GUTTM ANN, M. מפתח התלמוד Encyclopaeäiä rerum, quae in utroque Talmud . . . öccurrunt alphabetico ordine disposita. tonu 1. fase. 1. Csongrad, Kohn, 1906. 80 S. 8°. K. 1,60. IIAZAN, S., שלחן הזהב, Homilien über die ersten zwei Bücher Moses. Alexandria, Druck v. Mizrachi, 1903, (2) 82 Bl. fol. KREINER, L., חיל דמשק, Bemerkungen zur Mischna. Jerusalem, Selbstverlag, 1903, 28 (1) Bl. 8•. LIEBSCHÜETZ, Jecheskiel המדרש והמעשה, Deraschot zum Pentateuch. 2 Teile 2. Aufl., Petrikau, •Verl. Ch. Liebschütz in Plotzk (ßuss. Polen), 1905. 1: 216 S.* 2: 290 S. 4°. MUENZ, L., שדת שמן רוקח, Bechtsgulachtensammlung. III. Teil. Krakau, Druck v. Jos. Fischer, 1902. 8 u. 194, (2) S. fol. [T. 1 u. 2 erschienen Nowydwor-Prag 1788—1802]. NATAN HANNOVER, יון מצולה, Ueber die Judenverfolgungen in Polen im Jahre 1648. Petrikau, Druck v. M. Zeder bäum, 1902. 48 S. 8 °. POZNANSKI, S.,יב דוסאברבי סעדיה גאון, Bcrdyczew 1906, 27 pp. 8°. [S.-A. aus Hagoren, Bd. VIJ. [Das Missgeschick, das über dem äusseren Lebensgang des alle andere Gaonim überragenden Saadia waltete und wenn es auch seinen hohen Geistesflug nicht zu lähmen vermochte, doch ihn vorzeitig seiner reiebgesegneten, vielfachen Tätigkeit entzog, — hat auch dazu bei« getragen, dass sein Sohn Dosa fast der Vergessenheit anheimfiel und nicht nach seinem Verdienst gewürdigt wurde. Es muss daher freudig anerkannt werden, dass Poznanski seine Aufmerksamkeit R. Dosa zu־? gewendet, und, mit der ihm eigenen Gründlichkeit, alles auf sein Leben bezügliche, sowie die von ihm bekannten Geistesprodükte zusammengestellt hat, wofür ihm unser aufrichtiger Dank gebührt. — Zunächst gibt P. eine Uebersicht über den nach dem Tode •des Gaon Schalom im Jahre 911 eingetretenen Verfall der Hochschule zu Sura, die durch Saadia wieder zu nur vorübergehender Bedeutung gelangte —1 wobei betreffs des Letzteren die neuesten Funde aus der Genisa verwertet werden ferner schildert er das Verhältnis zwischen den Hochschulen zu Sura und Pumbadita— wobei J. Haie vis Ansicht über den an?־ dauernden Vorrang Pumbadita’s während der Gaonimperiode zurückgewiesen wird (p. 4-5 Anm. 5.) — bis im Jahre 987 Samuel b. üofni, obwohl aus Pumbadita stammend, zum Gaon von Sura ernannt wurde, im Widerspruch mit dem sonst geübten Brauch, keinen Gelehrten aus einer fremden Metibta diese hohe Würde zu Überträgen. Hierbei teilt P. uns eine erst kürzlich aus der Genisa gerettete Nach.