Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1906)
- Date
- 1906-05-01
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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. .» מ — 77 — 6 .למען ירוץ קורא בו) S. 10 Ezra VIII22 soll עזו bedeuten und sein Zorn (bab. uzzu). Doch verlangt der Parallelismus als Gegenstück zu יד אלהינו על . . לטובה (gütige Macht Gottes) eben nur die zornige Macht des Herrn, was sicherlich ועזו ואפו על aussagt. — In Ps. 90,11 heisst עז אפך die Stärke Deines Grimmes wie: z. B. Jerem. 66, 7 גדול האף (gelegentlich möchte ich bemerken dass in Ps. 76,8 מעז bereits vor Gräetz von Geiger Jüd. Zeitschr. IX. p. 310 in Vorschlag gebracht wurde). — 6j S. 11; רגמה in Ps. 68,28 habe ich schon vor Jahren (s R. E. I. 44,227) mit rigmu Geschrei zusammengestellt. — 7) S. 13 schlägt P. in I. Chr. XII, 33 ולשדר für ולעדר vor, nach bab. sad&ru das Heer in Schlachtordnung aufstellen (Winckler möchte auch Rieht. 5,13 שדר in diesem Sinne wiederfinden cf. Gesenius-Buhl 14 ed. s. v.שריד); doch scheint jede Conjektur überflüssig; עדר ist aramäisirtes ״ עזרum ihm zu helfen mit treuem Herzen“ (vgl. v. 21 עזרו עם דוד, 22 לעזרו): schonLXX: ״ßorj&rjacu rat davld*. 8) S. 14 folg.; P meint, dass Job 4,19 ursprünglich lautete: ״ שכני חמרdie aus dem Staub geschaffenen* (Sakänu schaffen), was recht*** ansprechend ist: doch ist zu bemerken, das auch שכני בתי חמר ein gutes Gegenstück zu מלאכיו abgibt, da כתי חמר natürlich ein Bild für den Körper ist (so die meisten Kommentare von Ibn Ezra־ und מעין גנים bis zu Budde und Friedrich Delitzsch), auch Qohel. XII, 3 wird der Körper בית genannt. Sollte man vielleicht annehmen dürfen, dass im Prov. VIII, 12..אני חכמה שכנתי ערמה das gesperrte Wort: habe geschaffen bedeute?1) vgl.Targum (nach Peschita> ברית ערימותא (Levy Chald. Wörterb. s. v. ברא S. 112b erklärt: durchdringe; über die Schwierigkeiten die שכנתי in der herkömmliehen Bedeutung: bewohne, bietet, vgl. die Kommentare z. B. Frankenberg a. 1.)• 6) S. 17; da in Ho§ea XI, 3 das Bild des Kindes beibehalten wird, so ist für תרגל kaum die Bedeutung steuern zu empfehlen (vgl. jedoch Peschita דברת). Das Taph'el steht für Hiphi‘l (cf. RDQ a. 1.) wenn niqht direkt ה ר גיל ת י *= gehen lassen (lehren) zu lesen ist; eine im Rabbinischen bekanntlich häufige Form. 10) S. 19 das talm. מיל (in seiner Doppelbedeutung: Pergament, unbehauener Stein) soll mit bab. gamälu vollkommen erhalten (das ja schliesslich dem bebr. גמל entspricht) Zusammenhängen; in unserem Falle etwas im Naturzustände Erhaltenes: diese Erklärung scheint mir ganz gezwungen. Ausgeschlossen ist, dass — wie P. meint —ד Chull. 95 b תליסר גמלי bedeuten möchte: beschriebene Pergamente (גמליheisst eben Kamele; eine ähnliche Hyperbel vgL b. Sabb. 119 a בתליסר עיליתא דדנרי s. R. S. I. a. 1.). Einfacher ist wohl, das Wort in seinen beiden Bedeutungen von einer Y *k Nebenform zu גלל abzuleiten (vgl. גיל arab. u. hebr. kreisförmig); man vgl. noch מגלה Pergamentrolle und גלד Ezra 5,8 Stein (auch גללא palmyr. und mischn. גולל s. Geiger ZDMG. XXVI 800, Jüd. Zeitschr. XI179fol.). 11) S. 26 In b.bathra p. 91 a ist vielleicht als Name des Grossvaters Abrahams ברנבו zu lesen (vgl; דקדוקי סופרים a. 1.) das ja auch bei anderen Semiten vorkommt vgl. meine Beiträge zur nordsem Onomatol. s. v. p. 14. 12) S. 33 Mischna Bab. bathra VII, 4 kann man משמנין ביניהם unmöglich mit Peiser als achteln erklären; zur Phrase vgl. übrigens B.mezia p. 87 a und R. S. I. z. St der an abschätzen denkt; auch ‘Aruch s. v. 3 שם 1) Vielleicht ist auch in der zweiten Vershälfte: אמצא zu vocalisieren, ״ich lasse finden“: die Hokma ist eben die Herrin der ערמה ומזמה (s. noch v. 14). %