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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1906-05-01 · 3 (Mai-Juni 1906) · p. Seite 69

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
X (1906)
Issue
3 (Mai-Juni 1906)
Date
1906-05-01
Page
Seite 69 (sequence 5)
Language
German
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69 Zeile, da der Reim הים lautet; p. 32, Z. 7 ergänze [יהואחז [אחיו; ib. Z. 12 יכשר .1 יבשר; p. 34 1. Z. ergänze [י״י [אלהיך; p. 36, Z. 2 v. u. ergänze [בשוא [נתעה; p. 41, Z. 4 v. u. הזורמים, im Original המזורמים, usw. usw. Unannehmbar ist auch die Vermutung, dass der Autor des Fragments Elazar b. Azarja geheissen habe (s. p. 30, Anm. 102). — ln einer zweiten, kurzen Notiz, betitelt יצחק בן עזרא (VI, 74—76), bespricht K. nochmals die Frage über die eventuelle Apostasie Isaak ibn Ezra’s, die nun auf Grund der Mitteilung aus seinem Diwan hei Brody-Albrecht (שער השיד, p. 169) sich als Verleumdung erweist, von der aber Isaak schon bei Lebzeiten zu leiden hatte. Also ganz erfanden hat Charizi doch nicht1). — Aus Anlass der vor zwei Jahren stattgefundenen Jubiläen Raschi's und Maimonides’ werden diesen beiden Geistesheroen einige Abhandlungen gewidmet. Ueber Raschi schreibt Wellesz .(רש״י; VI, 5 - 25), aber ,keine Monographie, sondern eine Reihe von Bemerkungen, die zum Teil bereits früher Bekanntes enthalten, zum Teil aber wertvolle Beiträge zur Kenntnis Raschi's und seiner Zeit bieten und die diesbezüglichen Ausführungen Berliners ־ ergänzen und berichtigen. So z. B. die Bemerkung über נרסנים (p. 7); dann die kulturhistorischen Daten, die sich aus den Leazim bei Raschi ergeben (p. 9ff.), usw.2). — Zusammenhängend damit ist ein kurzer Artikel Bpstein's, u. d T. תשובה ירושלמית בספר הפרדס (VI, 69 73), in dem in scharfsinniger Weise nachgewiesen wird, dass ein Responsum im Pardes (ed. Const. f. 21b; ed. Warschau, nr. 310), beginnend דין אלמנה שמתה שמת וו^דה .1) וילדה\ aus Palästina stammt. Wahrscheinlich wurde es nach dem Rheinlande gesandt, das, wie wir jetzt wissen, mit Palästina im X—XI Jahrhundert in reger Verbindung stand (vgl. Monatsschrift 47,340; REJ 48,151 usw.). — Ueber Maimonides haben wir neben einer kurzen Notiz des Herausgebers, u. d. T. הרמב״ם והעם (V, 143 -146; Maim. war Geistesaristokrat und verachtete das Volk), eine sehr ausfübrliche Abhandlung von Samuel Krauss über das Verhältnis Nachmanides’ zu Maimonides (היחוס המדעי בין הרמב״ן והרמב״ם; V, 78—117). K. beleuchtet sein Thema nach den verschiedensten Richtungen hin und zeigt wie Nachmanides von Maimonides auch da beeinflusst war, wo er einen ganz anderen Standpunkt einnimmt, doch bleibt auch noch jetzt das Verhalten N.'s in dem Streite über M. und seine Schriften (worüber p. 84 ff.) nicht genügend aufgeklärt. — Zuletzt sind noch zu erwähnen zwei Abhandlungen des Herausgebers über zwei bedeutende Vertreter des älteren Chasidismus, nämlich über Jakob Josef ha-Kohen, Verf. des תולדות יעקב יוסף (VI, 88—118) 8), und über Abraham, gen. המלאך, den einzigen Sohn des Mezeritscher ״Maggid“ (V, 146.—153). Horedezky bewegt sich hier auf einem ihm heimischen Gebiete und gibt ein anschauliches Bild von der Persönlichkeit und dem Charakter dieser beiden Männer, nur scheint er mir zu sehr zu ihrem Gunsten eingenommen _zu^sein. — Wir schliessen mit der Hoffnung, dass es H. vergönnt sein ב) Die Notiz K.’s ist eigentlich zum grössten Teil pur eine Wiederholung dessen, was er bereits früher in seinem 2 ,11 רבי אברהם אבן עזרא (Warschau 1894), p. 78—81, gesagt hat. *) Wellesz hat auch im Auftrag der Israel.-Ungar. Literaturgesellschaft eine vollständige Monographie über Raschi verfasst (Budapest 1906, 191 S., vgl. Jahrbuch f. jüd. Gesch.u. Liter. 1906, p. 106), die aber leider wegen ihrer ungarischen Abfassungssprache den meisten unzugänglich ist. *) In der Jew. Encycl. fehlt ein Artikel über diesen Autor, der doch eig entlieh als schriftstellerischer Begründer der Lehren des Israel Baal-Schem su gelten hat.

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