Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- X (1906)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1906)
- Date
- 1906-05-01
- Page
- Seite 66 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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jbie Psalmen als Erbauangslektüre für Kranke hr$g. v. A. Frankl-Grün. Pressburg, Druck von Aikalay, 1906, VI, 112 u. 16 S. 8°. BRAUN, I., תפלות ישראל, Bemerkungen zu den Psalmen. Paks, Druck v. Rosen bäum, 1906, (2) 69 Bl. 8°. [GEBETE] שערי תפלה, Gebetbuch für Synagoge, Schule und Haus. Herausg. von der Vereinigung israel. Religions-Lehrer und Lehrerinnen zu Frankfurt a. M. unter Mitwirkung einer Kommission bearbeitet von J. B. Levy. Rödelheim, M. Lehrberger, u. Co., 1906. XXV, 372 S. 8°. M. 1. GEWUERZ, S., הוראת שעה, Vorschriften für den Schächter. S.-Varalja, . Druck v. I. Vider, 1906. (8) 91 Bl. 8°. HORODEZKY, S. A., הגוץ Hagoren. Abhandlungen über die Wissenschaft des Judenthums. V.—VI. Buch. Berdyczew, Druckerei y. Scheftel, 1906. 153 u. 119 S. 8°. 1,15 u. 1,10 Rbl. [Infolge der gegenwärtigen Ereignisse in Bussland, sind seit dem Erscheinen des letzten, vierten Beftes dieses gediegenen Sammelwerkes drei Jahre verstrichen (8. ZfHß VIT. 130), dafür aber erhalten wir in rascher Aufeinanderfolge zwei neue Hefte, ein fünftes und ein sechstes, die wiederum eine Reihe von interessanten Beiträgen aus allen Gebieten des jüdischen Schrifttums enthalten und über deren Inhalt hier referirt werden soll. — So liefert H. P. Ohajes u. d. T. עמוס (V, 43—65; VI, 77—87) einen fortlaufenden Komm, zu den ersten vier Kapiteln dieses Propheten, über den er unlängst auch einen längeren Artikel in dem Probeheft der von dem Verlag Achiasaf geplanten hebr. Encyclopädie veröffentlicht hat (אוצר היהדות ,חוברת לדוגמא, Warschau 1906, p. 76—84). Die Methode Ch.’s ist bereits bekannt und so erhalten wir auch hier neben geistreichen Beobachtungen1 (so die Erklärung von ואשמיד פריו 2,9 ממעל ושרשיו מתחת als stehende Redensart, mit Heranziehung von Jes. 37,31 u. der Eschmunazar-lnschrift, Z. 11—12, vgl; Riv. Isr. 1,20; dann die Auffassung von 1,11 רחמיו als Plural von דחם, Schoss, so dass ושחת רחמיו s. v. a. ובקע הרותיו bedeuten würde) unnütze Kon־^ jekturen (so die Emendation von יושב in 1, 6. 8 in שופט, nach Analogie von 2.3, wo aber שופט eine Parallele zu שריה bildet, vgl. auch fii. 7, 3 י-.(השר שואל והשופט בשלום ln einem zweiten kurzen Artikel, u. d. T; כתבות עתיקות בישראל (VI,, 65— 68), der aber schon früher italienisch erschienen ist (Riv. Isr. II, 50—64; wozu also die Wiederhplung?), verfolgt Ch. die Spuren althebräischer Inscbnften in vörmakkabäischer Zeit. — Lector Friedmann behandelt in einem vierten Artikel seiner Serie von Abhandlungen über גלגול טומאת ידים בכלל וע״י מגע בכתבי הקדש בפרט (V, 66- 69) die Begriffe כתבי הקדש und מגלה, in der talmudischen Literatur und sucht nachzuweisen, dass mit dem ersten die Hagiographen und mit dem zweiten der Teil eines Buches (eines ספד) be- . zeichnet wird. So bildeten .2. B.,nach dem Ausspruch Baba Batra 14 a שמואל כתב ספרו ושופטים ודות, ursprünglich Richter, Rut und Samuel ein Buch, als aber Rüt abgeteilt und zu den Hagiographen gezählt wurde .erhielt es die Benennung מגלה. Eine, wie man sieht, sehr gezwungene Erklärung. — Der unter dem Pseudonym רב צעיר schreibende Ch. Tschemowitz bespricht die Aufeinanderfolge der Hischnajot im Traktate