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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-05-01 · 5 (September-Oktober 1905) · p. Seite 154

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
5 (September-Oktober 1905)
Date
1905-05-01
Page
Seite 154 (sequence 26)
Language
German
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154 sacbgemäss, das letzte längst widerlegt. — Es wäre Unrecht, das ganze Werk danach za beurteilen, bez. zu verurteilen; die Antwort auf die Frage: Für wen erscheinen überhaupt derartige Schriften? lautet: Für den Buchhändler. Wer kauft sie? Daran knüpfen sich allgemeine Bemerkungen, für die hier kein Platz ist. 71. Die Zerstörung Jerusalems (חרבן) berechnen jüdische Quellen 68 n. Chr., nicht 70, wie Hr. Krauss in ■Revue des Et. J., t. 48 p. 86 note, zählt. Jona Rapa lebte, nach demselben, 1450; das ms. Hussiatin, aus welchem der Catalog in Folge russischer Censur ישמעאלים für Christen setzt, ist mit dem in HB. VIII, 50 erwähnten identisch. — Aas derselben Zeitschr. p. 89 erfahren wir von einer Statue, errichtet in אוסוקייא (in Madrid) 1573, einer andern in Caravaggio im XVI. Jahrh. 72. (Biblische Legenden.) Die Aneedota Oxon., Semit. Series, vol. I part. II, 1886, kl. 4°, enthalten: The book of the Bee ed. by E. A. Wallis Budge. Der Yerf. dieses syrischen Buches der Biene (zunächst Homilien über den Pentateuch, Cap. 56 p. 131 ff. enthält Eschatologisches, wozu der Herausg. Parallelen aus dem Midrasch angiebt), Salomo, Bischof von Khilat, lebte!222. Der englische Teil umfasst 142 pp. und einen Index der Eigennamen; P. 50 wird die ״Schatzhöhle“ erwähnt, worüber in einer späteren Notiz. Hervorzuheben ist die Legende vom Stabe des Moses (Mosis rod) seit Adam, wozu Parallelen aus Midrasch nicht angegeben sind. 73. (Namenkunde.) Die Kenntnis und richtige. Deutung jüdischer Namen ist für die Geschichte der Jaden und ihrer Literatur von grosser Bedeutung. Yor 70 Jahren wurde durch eine in Preussen drohende Beschränkung der Jaden in Bezug auf ihre Namen Zum veranlasst, seine die damaligen Mittel erschöpfende Monographie zu verfassen, welche ״vermehrt und verbessert“ in seinen gesammelten Schriften 1876 erschien. Seitdem ist allerlei Einzelnes und Allgemeines bekannt geworden, was eine neue Ausgäbe wünschenswert erscheinen lässt, z. B. meine Klassificirung in der Einleitung zum Bodl. Catalog, meine alphabet. Behandlung arabischer Namen (über 800) in Jew. Quarterly Review X—Xll, wozu ich eine Ergänzung zur Verfügung stellen kann. Eine vor einiger Zeit erschienene Schrift über Vornamen der Jaden ist mir noch nicht zu Gesicht gekommen, ich kann mich nicht einmal des Autornamens erinnern.*) Insbesondere ist Vieles über französische *) Nachträglich finde ich den Titel: Salzer, die Namen der Juden, populär-wissenschaftl Yortr. Frankfurt a. M, 1902.

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