Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1905)
- Date
- 1905-05-01
- Page
- Seite 69 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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69 LANGE, Pr., Geschichte des Tempels. Jerusalem, C. Hoffmann, 1899. X, 941 S. 8°. LEVY, G. B., Beginner’s Hebrew course I; for instructions in the elements of Hebrew reading and translation; directions and helps for teachers. Philadelphia, Jewish Chautauqua Soc., 1903. 25 c. LfeVIj Js., Tableaux de lecture hebraique. Tabl. 1—8, Paris, Durlächer, [1903.] LOEWY, A., Die Echtheit der moabitiscben Inschrift im Louvre. Aufs neue geprüft. Wien, Druck von Bolzhausen, 1903. 3 Bl., 27 S. 8°. LÜCAS, Alice and J. ABRAHAMS. Hebrew lesson book: introd. to D. Yellin’s method of teaching Hebrew. London, ünwin, 1903. 1 s. MA.GPHIE, J., P. The homelard of the Bible. New York, Revell, 1903. 313 S. (ill.) 8°. D. 1,25• MARGEL, M., Deutsch-hebräisches Wörterbuch 1. Heft. Przcmysl 1903. 16 S. MENDES, J. P., First lessons in Hebrew. Pari 1-2. Savannah, Mondes, 1902. 20 S. 20 c. MOMMERT. C., Topographie des alten Jerusalem. 3. TI. Salomons Mauerbau, Die Wasserversorgung Jerusalems, der Mauerbau des Manasses. Leipzig, E. Haberland, 1905. VHI, 174 S. mit Bildnis u. 1 Karte. 8°. M. 4,50. POSNANSKI, A. Schiloh, ein Beitrag zur Geschichte der .Messiaslehre. Erster Teil. Die Auslegung von Gen: 49,10 im Alterturne bis zu Ende des Mittelalters. Leipzig, J. C. Hinrichs, 1904. XXXIII, 512, LXXVI S. 8°. [Scbüoh ein Beitrag zur Geschichte der Messiaslehre, so nennt sich das vorliegende gross angelegte Buch. Schiloh als Haupttitel ist zutreffend. Denn die Erklärung des Wortes שילח bildet die Haupt- Schwierigkeit der vielumstrittenen Stelle Gen. 40,10, den Angelpunkt, um den eine Polemik von anderthalb Jahrtausenden sich dreht; Aber zur Geschichte der Messiaslehre bietet das umfangreiche Buch nur wenig, desto mehr zur Geschichte der polemischen Literatur und der tendenziilsen messianologischen Schriftauslegung. Wenn es noch eines Beweises bedürfte für die Zwecklosigkeit, ja Zweckwidrigkeit aller Religionsdisputationen zwischen Juden und Christen, wenn es darauf ankäme zu zeigen, wie gering hierbei die geistige Ausbeute, wie noch geringer der religiüse Gewinn, wie unerspriesslich und unerquicklich alles theologische Gezänke ist und bleibt, — durch das vorliegende Buch wäre der Beweis reichlich erbracht. Je weiter man liest, desto dürrer und dürftiger scheint der Ertrag, und schliesslich läuft alles auf immer neue Wiederholungen alter Behauptungen, auf Compilationen und Plagiate hinaus. Aber wie konnten auch die Christen zu einer Zeit, da in ihren Kreisen die rationelle Bibelauslegung verpönt, die wissenschaftliche