Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 2 (März-April 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- Seite 62 (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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62 *ראש ישיבה שנים ועשרים שנים. והוחבר קודם התלמוד בבלי. כך נמצא בספר הקבלה להראב״ו ז״צל. נדפס בויניציאה העיר הגדולה המהוללה אשר תחת ממשלת השררה יר״ה תגדל ותנשא מלכותם אמן בשנת ש״ה לם*ק בבית בן משק בית האדון מארקו אנטוניאו יושטיניאנו. Die חמש מגלות fehlen in unserem Exemplare. Die Verzierungen des Titelblattes sind sehr verschieden von einander. Die am Anfang der Bücher befindlichen grossen Vignetten sind in allen Büchern ausser in במדבר gänzlich verschieden. Dagegen stimmen beide Exemplare ausser auf der ersten Seite Zeile für Zeile •aufs genaueste überein. Wolf II 1426 und Steinschneider CB. Sp. 590 No. 3766 verzeichnen nur die letztere Ausgabe. Ist das Buch von einem Verlag in den anderen übergegangen? Woher rührt dann die Verschiedenheit der Vignetten?1) Zu ZfHB. Jahrg. VIII S. 129 f. Nur ein kleines Fragment der חדושים ist hier veröffentlicht (zu 3 Blatt). Die Bemerkungen zu רש״י und תוספות (der תלמוד selbst wird weniger berücksichtigt) verraten schon durch Styl und einzelne Ausdrücke, dass kein ראשון der Veiffasser ist. Mein grundgelehrter Freund und College Dr. Ginzberg macht mich darauf aufmerksam, dass die יש מפרשים im ersten Stücke sich auf מה״רי בירב beziehen, der in seiner ersten Bemerkung zu den חדושי תלמיד הרשב״א hinter seinen שו״ת diese Erklärung giebt. Vgl. den ihm eigentümlichen Ausdruck רש״י נשמר. Zu ויש מפרשין עוד ומדקדקין vgl. חדושי מהר״י בירב zur St. in שו״ת ח״צ. Der Verfasser ist demnach sehr jung. In dem Citat aus חדושי הרא״ה in משפטי שמואל verbessert Dr. Ginzberg בחידושין statt בקידושין, da dort von einer Stelle in ב״ק die Rede ist, die in קידושין nicht vorkommt. Es wäre sonst mindestens nähere Stellenangabe erforderlich. Brüll wollte Jahrbücher II 140 die Constantinopel 1751 anonym veröffentlichten חידושים dem רא״ה zuschreiben. Vgl. dagegen Halberstam’s אגרת zu Jellineks קונטרס המפרש, wo diese Vermutung widerlegt ist. In einer handschriftlichen Bemerkung in seinem Exemplar der חדושים vermutet Halberstam als Verfasser Natan ben Josef, den in שימה מקובצת zu נדרים erwähnten Schüler des רמב״ן, der einen Kommentar zu קידושין schrieb, und auch am Ende von ברית יעקב und יגל יעקב citiert werde, oder den in שר׳ת מהח׳מ אלשקי No. 95 erwähnten יר׳ הושעיא einen Schüler des רמב״ן, der gleichfalls חידושים schrieb. Zu S. 131. No. 1) ist gedruckt in Horowitz’ תורתן של ראשונים. II p. 60 Z. 11—63 Z. 5. v. u. (Die den Namen des Maimonides tragende Glosse p. 2 b Z. 3—11 findet sich hier am Ende des Textes. Ihre Echtheit bezweifelt Schorr, החלוץ XII, 103) und ohne das Citat von Kimchi am Ende, das wohl Anlass gab, ihm das ganze zuzuschreiben, in ארחות חיים I fol. 67 als פירוש פטום הקטרת אל הרמב״ם ז״ל. Schorr verweist noch auf Abudräham, Brüll Jahrb. V. 160 auf Kimchi's ס׳ השרשים s. v. קצע. 3) Eine der Targum Toseftas hat Brüll, Jahrb. V 6f aus כד הקמח abgedruckt; erst nachträglich S. 226 fand er sie bei Luzzatto. 4) Auch in קובץ תשובות הרמב״ם II p. 15 b. 5) Die מעשה נורא auch in שלשה טורי כסף, Sziget f., 14 f. In der Besprechung ist nichts über die in Raschi Schrift gedruckten abweichend paginierten letzten 16 S; gesagt. Der Brief des מהר״יל, der nur in Ms. Luzatto und Ms. Merzbacher zu' finden ist (Steinschneider, Geschichtslitteratur S. 68) enthält auch ein Ms. מהר״יל unserer Bibliothek, früher Ms. Halberstam, wo aber der eigentliche Bericht nicht vorhanden ist. Alles f1) Beide Ausgaben sind in der Frankfurter Stadtbibliothek. ־— Fr.].