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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-03-01 · 2 (März-April 1905) · p. Seite 44

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
2 (März-April 1905)
Date
1905-03-01
Page
Seite 44 (sequence 12)
Language
German
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44 Salman und Proops eine grosse Holle. Was die vorliegende Arbeit besonders wertvoll macht ist der Abdruck von Archivalien, die weit mehr die Druckertätigkeit des 17. u. 18. Jahrb.’s beleuchten, als es eine noch so gewissenhafte Aufzählung aller Erzeugnisse der Sulzbacher Druckerei hätte tun können. So erfahren wir s. B. S. 17, wer die ersten Lettern für Moses Bloch geschnitten hat, was freilich schon aus AVolf BH. III, 727 u. II, 902 zu ersehen war; bei der Dürftigkeit der Nachrichten über hebr. Lettemschneider immerhin eine höchst wertvolle Kunde. S. 49 u. 68 werden wir über Bücherpreise belehrt, S. 73 über Schriftgiesserei; ibid. erfahren wir, dass Salman seine Waare zur Messe nach Frankfurt a. M. brachte. Grade über den letzten Punkt haben wir so wenig Nachrichten, dass jede Mitteilung erwünscht kommt. Der eingehenden Schilderung der Druckergeschichte entspricht auch der zweite Teil, der das Bücherverzeichnis enthält. Er zeugt von so grossem Fleiss, dass einzelne Ungehauigkeiten kaum ins Gewicht fallen. Wir unterlassen es daher, die wenigen Nachträge u. Verbesserungen hier zu bringen. Die Arbeit kann 'als״wohl gelungen bezeichnet werden. Wir wollen jedoch noch bemerken, dass bereits Carmoly in Revue orientale III, 138 f. den ersten Versuch zu einer Druckergeschickte in Sulzbach gemacht hat, ein Aufsatz von geringem Wert, den aber der Verf. hätte für Sulzbacher Geschichte benutzen müssen.] WITTMANN, M., Zur Stellung Avencebrol’s (Ibn GebiroTs) im Entwicklungsgang der arabischen Philosophie (*= Beiträge zur Geschichte der Philosophie des Mittelalters. Texte und Untersuchungen. Herausg. von CI. Baeumker u. G. v. Hertling, V. Bd. 1. Heft). Münster, Aschendorf, 1905. VIII, 77 S. 8°. M. 2,75. U. ABTEILUNG. Zur Gesehiehte der Familie Liebmann (Berlin). Von D. Simonsen (Kopenhagen). Um die Erwerbung eines Beerdigungsplatzes für die Juden in Königsberg bemühte sich besonders Marcus Ilthen(= Mordechai b. Chajjim aus Minden), der durch einen eigentümlichen Zufall auch als erster auf jenem Friedhofe, am 12. Kislev 5465, beerdigt wurde. In den Acten wird er bezeichnet als ״Buchhalter von dem königlichen Hoff-Jubelier Isaac Liebmann“, und Dr. H. Vogelstein, dessen lehrreicher Festschrift zum 200-jährigen Bestehen der חיק in Königsberg (Königsberg 1904) ich diese Daten entnehme, behauptet mit Becht (S. 7 Anm. 1), ■ dass Isaac Liebmann in Berlin zu suchen ist (gegen Saalschütz und Jolowicz). Unrichtig ist es aber, wenn Vogelstein (1. c.) den genannten Isaac mit dem berühmten Hof-Juwelier Jost Liebmann (Juda Berlin) für

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