Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IX (1905)
- Issue
- 2 (März-April 1905)
- Date
- 1905-03-01
- Page
- Seite 43 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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43 VOLCK* W., Zum Kampf um Babel u. Bibel. Noch ein Wort zur Verständigung u. Abwehr. Rostock, Stiller, 1903. 32 S. 8°• M. 0,60. WAGE, H., The Bible and modern investigation. Three lectures delivered to clergy at Norvich at the request of the ßishop, with an address on ״The Authörity of Holy Scripturea. London, Soc. f. prom. Ohr. Knowledge, 1903. 88 S. 8°. 1 s. 6 d. WEINBERG, M., Die hebräischen Druckereien in Sulzbach (1669 bis 1851). Ihre Geschichte, ihre Drucke, ihr Personal. Frankfurt a. M., A. J4 .Hofmann in Kommission, 1904. 186 u. (4) S. 8°. [Von den hebräischen Druckereien in Deutschland haben bisher folgende ihre Darstellung gefunden: Altona, Augsburg, Berlin von Steinschneider in Z. f. Gesch. d. Jud. in Deutschi. 1—5; Breslau von Brann im Volkskalender 1890; Dessau, Halle, Jessnitz und Koethen in Freudenthal, Aus der Heimat Moses Mendelssohns; Dyhernfurth (1679 bis 1710) von Brann in Monatschr. 1896. Eine kurze chronologische Aufzählung der Drucke in Fürth (1691—1780) bietet Steinschneider in HB. XVIII, 114f.; die Annalen der Eürther Druckerei beabsichtigt Löwenstein zu schreiben. Hamburg, Altona u. Wandsbeck verzeichnet unzureichend Grunwald, Hamburgs deutsche Juden; Ichenhausen behandelt HB. XII, 125 u. Suppl. CB. nr. 361; Karlsruhe hat Biberfeld in dieser Zeitschr. Jabrg. 1 u. 2 dargestellt. Carmoly, De la typographie hebraique ä Metz, in Revue Orientale III, 209ff ,288ff. ist fast ganz nach [Teissier,G.F.], Essai philologique sur les commencement de typographie ä Metz, Metz 1828, geschrieben, natürlich fehlt die Quellenangabe; vgl. dazu die Nachträge in Ersch u. Gräber II, 28 p. 91 n. 51. Ueber Oels handelt Pagendarm u. Suppl. CB. nr. 306; Offenbach wollte Marx (Rab. in Reklinghausen) bearbeiten u. hat dazu eine Materialsammlung angelegt. Für Frag (1512—1657) hat Zunz in ״Zur Gesch. u. Lit.“ zuerst den Weg für derartige Darstellungen gewiesen. Umsomehr verdiente gerade diese Druckstätte eine neue Bearbeitung. Prossnitz ist eine Skizze von Weisse im Notizblatt d. hist. stat. Section d. k. k. mähr, schles. Ge- Seilschaft z. Beförd. d. Ackerbaus 1856 S. 56ff gewidmet; Friedberg hat in seinem הדפוס העברי בקראקא p. 19 die 4 Prossnitzer Drucke genannt (ZfHB. IV, 136). Tannhausen behandelt Perles in Monatschr. XXV (1876) p. 350 f.; 1Mengen (Schwaben) behandelt Wiener in Monatschr. XII, 273 f. Die Annalen der Druckerei in Wilhermsdorf schrieb der Ref. für Berliners Festschrift u. Wittenberg ist Bauch’s Studie in Monatschr. 1904 gewidmet. Diesen Monographien, die eine notwendige Vorarbeit für eine künftige Geschichte der hebr. Typo- ־ graphie sind, schliesst sich die vorliegende Geschichte der Sulzbacher Druckerei entsprechend an. Sulzbach versorgte von etwa 1730—1830 den Süden und Westen Deutschlands mit seinen Erzeugnissen u. nahm unter den hebräischen Officinen eine dominierende Stellung ein. Das Charakteristicum seiner Haupterzeugnisse in dieser Zeit war — was bei Massenabsatz ja bis auf den heutigen Tag noch gilt -־ billig und schlecht. Die Billigkeit der Sulzbacher Talmudausgabe gegenüber der von Proops in Amsterdam herausgegebenen spielt in dem Druckerstreit