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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1905-03-01 · 2 (März-April 1905) · p. Seite 37

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IX (1905)
Issue
2 (März-April 1905)
Date
1905-03-01
Page
Seite 37 (sequence 5)
Language
German
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Nomina; b) Verba. Das Thema ist hier nicht erschöpft, aber die An« regung, diese Erscheinung, namentlich soweit das Verbum in Betracht kommt, für die Praxis zu verwerten. Hesse sich vielleicht verwirklichen, wenn es gelänge, für die Zusammensetzung verschiedener Verbalformen, die heute von den Grammatikern zum Teil nur mit Not erklärt und zum Teil als abnorm oder als Textfehler und ungeschickte Korrekturen bezeichnet werden, bestimmte Kegeln zu gewinnen. — S. Bernfeld behandelt das Verhältnis von Sage und Geschichte zu einander (האגדה וההיסטוריא הישראלית, S. 211—221), indem er zunächst als Sage hinstellt, was in der Bibel als geschichtliches Ereignis erzählt wird. Die Beurteilung seiner Ausführnngen setzt eine Uebereinstimmung mit seiner Auffassung von der Bibel oder eine momentane Verzichtleistung auf die eigene Anschauung voraus; wir wollen darum von einer Erörterung absehen. ־ Einen wertvollen Beitrag zur Geschichte der Midrasch- Literatur liefert L. Grünhut unter dem Titel בעל הילקוט שמעוני והמכילתא דרשב״י (S. 232—240), indem er den Nachweis führt, dass dem Vf. des Jalqütdie מכילתא דרשב״י, deren Fragmente Dr. Hoffmann gesammelt und veröffentlicht hat, bekannt war und er sie unter dem Namen מכילתא anführt. — Jos. Bobrzinski widerlegt an der Hand eines reichen, aus Mischna, Tosefta und Talmud gewonnenen Materials alle seit Raschi bis heute gemachten Versuche, die Mischna Edujot 1,3 zu erklären, um auszuführen, dass die Worte אלא שחייב אדם לומר בלשון רבו nicht von Hillel herrühren und einen Zusatz Rabbis, des Redaktors der Mischna, bilden (פירוש חדש במשנה ישנה, S. 241—249). — Der unermüdliche Forscher auf dem Gebiete der Geschichte der Juden in Polen, S. Bubnow, trägt in einem Artikel ועד ארבע ארצות* בפולין ויחוסו אל הקהלות“ (S. 250—261) neues Material herbei für die Geschichte der ״Vierländer-Synode“ und ihrer Tätigkeit. — S. A. Rorodezki, der schon einige, wertvolle Gelehrten- Monögraphieen geliefert hat, schreibt die Biographie Israels aus Brünn (רבי ישראל מברונא, S. 262—268), in der Leben und Lehrweise des berühmten Talmudisten zur Darstellung gelangen. — Fl A. Wetstein, לתולדות גדולי ישראל (S. 276—304), enthält sehr beachtenswerte Beiträge zur Gelehrtengeschichte, zum grossen Teil aus alten Memor-Büchem geschöpft. — In einem Aufsatze הלשון והחיים (S. 305—308, aus dem EngHschen übersetzt) bespricht I. Zangwill den Einfluss des Lebens auf die Entwickelung der Spräche und gelangt zu Folgerungen, die sich* eigentlich •nicht notwendig aus den Prämissen ergeben. — תורת הנדוניא בדיני ישראל ביחוסה לדיני העמים (S. 309—328) von Ch. Tschernowitz ist ein Abschnitt aus einer Preisschrift und behandelt eininteressantes Kapitel der jüd. Kulturgeschichte. — Z. H. Jafe stellt die "רל״א שערים" des Jezira-Buches, die ursprünglich als Buchstaben- Zusammensetzungen gedacht sind ünd von den Kabbalisten zum Zwecke der Permutation benützt werden, in Tabellen zusammen (S. 329—334). — & I. ItzTcan liefert eine Studie über den Chassidismus, פרק מתולדות החסידות בפולוניא (S. 335—340). — D* Kohn setzt dem Zeitgenossen Moses ibn Esras und Jehuda ha-Levi‘s, Salomo Almuallim, ein Iiterarisches Denkmal, יד ושם לשלמה בן אלמעלם (S. 341—347). Er stellt die wenigen biographischen Daten über Almuallim zusammen und bringt das einzige von diesem Dichter erhaltene Gedicht, sowie ein Gedicht Moses ibn Esras an Alm zum Abdruck. — 5. Minz äussert sich in einer Notiz (נגע צרעת, S. 368-370) über die Zara‘at Lepra-Frage. — S. Eppenstein übersetzt in’s Hebräische das 27. Kap. von Josef ibn Aknins מרפא הנפשות, dessen arab. Original Güdemann (mit deutscher Uebersetzung) veröffentlicht hat (פרק ס׳ז מספר “מרפא הנפשות״ לר׳י ך עקנין

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