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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1904-05-01 · 3 (Mai-Juni 1904) · p. Seite 94

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VIII (1904)
Issue
3 (Mai-Juni 1904)
Date
1904-05-01
Page
Seite 94 (sequence 30)
Language
German
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94 על חרב רבוינו דוד קמחי כתבתי לפעמים׳ ולא דק; או לא חש לקסחי׳; או וקמחא מויויבא מחין; אוסיף מיא ואוסיף קמחא; בודאי עוונותי הטו אלה שיצאו דברים כאלה מפי; שרא לי מרי וסר עובי וחטאתי תכופר: על המדקדק רבי אלי, בחור כתבתי לפעמים בדבריו לא בחרתי. או וטעמו כריר חלמות. . או אלי, וקוץ בו, ואף הוא יענה ויאמר סלחתי: על חרב בעל שיח יצחק כתבתי לפעמים למי מדנים למי שיח, או והרבה שיחה; או וכל השומע יצחק, וכדומה לזה פגעתי בכבוד חרב אף כי קלותי לדבר בגדו נחמתי כי עשיתי וכבוד הרב במקומו מונח במעלה העליונה ידע ולא איכפת לי׳ וחלילה לי מהחדל לבקש מחילה מעצמותיו הקדושים ורב שמחל על כבודו כבודו מחול: על שאר המחברים כאשר השגתי עליהם והוצאתי רוחי במלין כביר מה מאד הנני עומד ומתחרט על דברים כאלה ושגיאות מי יבין לכן זמותי בל יעבור פי לדבר עוד כדברים האלה והאל יכפר בעדי: Eine Schilderung von Salomo Hanau und der Geschichte seines Buches entwirft Ad. Andr. Cnollen in seiner eingehenden und anerkennenden Anzeige des Buches בנין שלמה in ״Unschuldige Nachrichten . . . auf das Jahr 1713“ S. 57 f. MDer Autor dieser gar schönen hebräischen Grammaticae sacrae ist Aharonitischen Geschlechts; Welcher, obschon das Ansehen seiner Person so gering als liederlich, jedoch als ein trefflicher Redner, Grammaticus, Poet, und sonsten gelehrter Mann von seinen verschnittenen Sociis wird angerühmet, aber biss dahero noch zu keinem gewissen Ambt bei einer Synagog bestimmet ist, sondern sich suchet theils mit Herumbtragen dieses seines Buchs, theils durch Grammaticalische Information hier und dorten zu nehren, welch letztere er eine geraume Zeit auch auff unterschiedlichen Universitäten in Holland soll gepflogen haben, wie er gegen mich gerühmet. Sein Vater war R. Jehuda Löw, ein Aharonit, so!angenommener נאמן und שריח ציבור Secretarius und Vorsinger bey der Jüdischen Gemeinde zu Hanau gewesen. Weil diss Buch fast alle Hebräischen Grammaticos und andere beyn Juden hochgeachtete Lehrer, nahmentlich den Isaac Abarbanel, Abhen-Esra, David Kirnchi, Eiihu Bochur, den Auctorem des Tractats שיח יצחק und andere mit ziemlich harten expressionibus refutieret; so wäre es schier mit Feuer von den Frankfurtischen Juden-Obersten bestraffet und also supprimiret worden. Doch da der Autor noch unterschiedliche Patronen bey seinem Volke fand, und sich entschlossen eine öffentliche Abbitte gegen die vermoderten Gebeine derer, die er zu hart getroffen, abzulegen, und beydrucken zu lassen; wurde er auf diese Weise salviret und publiciret. Worzu sonderliche Förderung that R. Michel Oppenheim, Rabbiner und Gerichtsvater zu Friburg [1. Friedberg] und Offenbach, ein Sohn des berühmten Abraham Oppenheims und E^dam des heutigen נשיא oder Principis terrae sanctae David Oppenheims, Rabbiners zu Prag, welcher wohl die grösste Jüdische Bibliothek in der Welt der Zeit hat. Uebor Josua Segre. Durch meinen Aufsatz über Josua Segre (oben p. 20-27) bin ich aui ein Arbeitsfeld gedrängt worden, das mir ganz fremd ist, und auf dem ich mich ganz unsicher fühle. Von vornherein war mir nur die polemische Seite des Segre’schen Buches wichtig, und da wollte ich mich in ein bio- und bibliographisches Detail, mehr als es unumgänglich notwendig ist, nicht einlassen. Die gut gemeinte Aufforderung Simonsen’s also (oben S. 45), ich möchte J. Segre’s Leben ausführlicher erzählen, muss ich, als nicht dazu befähigt, ablehnen. Obwohl es mich freut, dass Josua Segre, dem nun Männer wie Stein- Schneider, Porges und Simonsen beigestanden sind, immer mehr, an Leben und Farbe gewinnt, muss ich doch in eigener Sache ausser den Berichtigungen (oben S. 63) noch einmal das Wort ergreifen, um die mir zugeschriebenen Fehler von mir Abzuweisen. In der Behauptung, J. Segre sage ausdrücklich, ■ dass Giulio Morosini bei seiner Taufe 70 Jahre alt gewesen sei (oben B. 23 A. 1), weiss ich mich eins mit Steinschneider, der, wenigstens in fragendem Tone,

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