Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VII (1903)
- Issue
- 4 (Juli-August 1903)
- Date
- 1903-07-01
- Page
- Seite 98 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Bialik und Tschemichowski. Odessa, Verlag Morija, 1903. XIV u. 176. 8°. SMOLENSKY, P., מאה מכתבים, Hundert literarische Briefe. Wilna, Komm, 1901. 148 S. 8°. NISSIM GERONDI, חרושי רבנו נסים ן»ל, Novellen zum Traktat Aboda Sara, mit Anmerkungen u. d. T. דבק שלמה vom Herausgeber, 8. Wertheimer. Jerusalem, Druck v. Zuckermann, 1903. (3) 31 Bll. 8°. * YAHOÜDA, A. SCH. J., קול ערבי במדבר, Beduinenlieder in freier hebr. Uebersetzung. Jerusalem, Luncz, 1903. [Sep.-Abdr. aus Luncz’s, לוח ארץ ישראל Jahrg. 8 (1908).] סשורי המקרא, Biblische Erzählungen für die Jugend, punktiert, mit Illustrationen von Rawnitzki, Bialik und Benzion. T. I. Krakau, Verlag ״Morija“, 1903. VIII u. 70 S. (m. 22 Bildern) 8°. M. 1,25. _ b) Judaica. BANETH, E., Maimunis Neumondsberechnung Teil IV Cap. XVII bis XTX (= Wissenschaftliche Beilage zum 21. Bericht über die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin.) Berlin 1903. 8°. [Der vierte und letzte Teil der Baneth’schen Arbeit über Maimuni’s Neumondsberechnung behandelt die Kapitel 17, 18, 19 und erhält die Ueberschrift ״Die Phase“. Die Erklärung dieses Wortes giebt Verf. im Anfänge des Abschnittes (S. 118); im weiteren Sinne soll damit die Zeit bezeichnet werden, wann zum ersten Mal nach der Konjunktion des Mondes mit der Sonne die schmale Mondsichel mit dem blossen Auge wahrgenommen werden kann. Von vornherein muss bemerkt werden, dass das Problem selbst von Fachastronomen nicht leicht zu lösen ist; die Lösung der Aufgabe bei Maimonides ist deshalb um so schwerer verständlich, weil der Beweis der angeführten astronomischen Lehrsätze niemals gegeben ist, die dem Laien ganz unbekannten Begriffe meistens gar nicht definiert werden. Beiden Mängeln hat B. mit seinen den einzelnen Abschnitten vorausgeschickten Erklärungen abhelfen wollen; man merkt der Darstellungsweise des Verf. an, dass er sich in die Materie erst hat hineinarbeiten müssen, und dass es ihm zuweilen gar nicht leicht geworden ist, den Stoff ein bischen zu ordnen. Das letztere ist ihm in diesem dritten Abschnitt sehr gut gelungen. Nachdem der erste Abschnitt von der Berechnung der wahren Länge der Sonne, der zweite von der Länge des Mondes gehandelt hatte, wird jetzt gelehrt, wie aus der Differenz dieser Längen — der Elongation — mit Berücksichtigung der Parallelaxe kurz vor Untergang des Neumonds, ca. 20 Minuten nach Untergang der Sonne, für einen bestimmten Ort — Jerusalem — die Differenz der Höhen beider Himmelskörper berechnet werden kann. Die Elongation des Mondes ist etwas gegebenes; die daraus berechnete Höhendifferenz Sonne — Mond darf nur innerhalb gewisser Grenzen, die mit der Länge des Elongationsbogens variieren, schwanken, wenn die schmale Mondsichel soll gesehen werden können. Die moderne Astronomie