Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VII (1903)
- Issue
- 2 (März-April 1903)
- Date
- 1903-03-01
- Page
- Seite 46 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2254995-7565911-7600123--1294-2256232- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
46 gumim, Sitrb Tora, die Attribute Gottes (Middoth), Bath-Kol, Namen Gottes, Metatron, die ״obere Familie", die Buchstaben des Alphabets. — Der Verfasser citiert fast nur die OriginalqueUen und scheint Brecher’s Buch ״Das Transcendentale“ (1860) nicht zu kennen. Erfreulich ist die kritische Unterscheidung des älteren Materials gegenüber dem unkritischen, sehr umfänglichen Buche von S. Karppe, fitude sur les origines etla natnre duSohar (ZfHB. VI, 49). ־־ M. Steinschneider.] — --- Catalogo dei Codici Ebraici, Magliabecchiani e Riccardiani di Firenze. (Abdruck aus dem Giornale della Societä Asiatica Italiana, 25. Bd. 1902, p. 169 -175). [Es sind im Ganzen 12 und 8 mss.,‘ in den bisherigen Katalogen der Sammlung Italia noch nicht aufgenommen.• Ms. 2 enthält 1. eine anonyme Chiromantie, vielleicht ein Abschnitt aus einem Werke: האוסר המאמר) בחכמת חזיון היד =), mit der Bemerkung, sie sei ein Teil der חכמת התכונה הנק, בלשונם קירומנציאה בי קידום [!קירו] בל, יון הוא יד ומנציאה ר״ל חזיון או הבטה או עיון. Wahrscheinlich liegt hier eine Chiromantie in einer europäischen Sprache zu Grunde; vgl. Die hebr. Uebersetz. 871 (XXXIII), 938. Ueber n. 2—5, astrolog. Tractate von ibn Esra (welche im Verz. der Berliner mss. II S. 139 nachzutragen sind), wird Unrichtiges und Ungenügendes angegeben. Der angebl. Gesamttitel אצטגנינות (so lies, wohl nach Grätz) rührt nicht vom Verf. her (Verz. S. 188 Anm.). מבחרים שניים bestätigt meine Emendation von Urbin. 47 (Verz. S. 139); von den beiden שאלות vermisst man die eigentlichen Anfänge (Verz. S. 146 VI;; n. 6 ספר הגורל in 12 Kapp. (?), anf. ראה אם תמצא באחד מן הארבע יתרוח (lies יתדות), also verschieden von der Geomantie (ms. München 294, die hebr. Uebers. 867;, dürfte das 9. Kap. von ראשית חכמה über גורלות (Verz. S. 140; sein; ich habe zur Zeit ein ms. nicht zur Hand, werde aber das hiesige (679 Qu.) vergleichen.1) — Ueber n. 6, eine bisher unbekannte Geomantie des Astronomen Mordechai Finzi (1441—78)2;, wahrscheinlich ins Hebr. übersetzt, möchte man Näheres erfahren. Hr. Jo. Bolte giebt im 4. Bd. seiner Ausg. von Jo. Wickram’s Werken (Stuttg. 1903; Beiträge zur Geschichte der Losbücher, auch der hebr. (S. 291), mit Benutzung meines Werkes, worauf ich anderswo zurückkomme. — S. 171 Cod. 4f. 206 1. 17 אחי שני bedeutet Vetter; f. 12 col. 2 nach בכמ״ר fehlt ein Namen. — M. Steinschneider.] DOUGLAS, G. 0. M., Samuel and his age: study in the constitutional history of Israel. London, Eyre, 1901. 300 S. DREYDORFF, R., Quousque tandem? Ein ernstes Wort wider den alttestamentlichen Geschichtsunterricht. Leipzig, Haesel, 1902. 51 S. 8°. M. 0,60. GINSBURGER, M., Pseudo-Jonathan (Thargum Jonathan ben Usiel zum Pentateuch) nach der Londoner Handschrift (Brit. Mus. add. 27031). Berlin, S. Cal7ary & Comp., 1903. XXI u. 366 S. 8°. x) Im ms. konnte ich diese Worte nicht finden. 2; Monatsschr. 1899 S. 139 ist אמ״ם schwerlich Mordechai Finzi. In der Glosse zu Maase Efod heisst es: אנחנו אנשי רומי.