Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- VI (1902)
- Issue
- 5 (Sepbember-Oktober 1902)
- Date
- 1902-09-01
- Page
- Seite 157 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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15? jjtp'l und מישקןי, als pers. Aequi valent giebt: ־כ ע) תנצידן ,.,). Hin- •gegen giebt er שח I (Beispiele וישח ,שיתה) mit אהיכתן (Variante אהכתן) wieder. Letzteres oder bed. aber ״ziehen“ und ist Synonym zu Zur ßed. ״trinken“ vgl.; «JL*j׳ poculum haurire (Vuilers II, 848 a). Es liegt nabe genug, für ״trinken“ ״ziehen“ zu sagen. Für תניגידן" hat, wie ich jetzt sehe, bereits Lägarde eine gleiche Erklärung gegeben. In seinen persischen Studien (Göttingen 1884), S. 73 erwähnt er auch das in seinen jüd.- pers. Texten häufige תניגידן und bemerkt dazu: ״vielleicht das avestische tbang, ziehen“. — Ist Lagarde’s Bemerkung begründet, dann ist unser Verbum identisch mit zusammenziehen (Vuilers I, 465 b). Der jüd.-pers. Dialekt hätte dann zwei ״ziehen“ bed. Verba in der Bed. ״trinken“ erhalten. — Uebrigens bemerke ich noch, dass Moses Schirwäni’s Wörterbuch (im XV. Jahrhundert, s. ZATW XVI, 202) שת (Beispiel: שתה מים) mit הניגישן, dem Verbalabstractum zu הנגידן, wiedergiebt. Dieses Verbum aberjjst kürzere Form zu אהנניק welches Verbum thatsächlich ausser seiner Hauptbedeutung ״ziehen“ auch die abgeleitete Bedeutung ״trinken“ hat (Vuilers I, 61a). im Dialekt der heutigen persischen Juden von Buchara ist keiner der erwähnten Ausdrücke mehr gebräuchlich; denn in der neuesten Pentateuchübersetzung von Simeon Chacham ist für trinken stets 0) נ1'שיךן<x*Äji) gesagt. ־ Zu S. 114 Z. 18 bemerke ich noch, dass ומפיקי zu ורפיקי verbessert werden muss. Budapest. W. Bacher. Miscellen und Notizen von M. Steinschneider. (Zu N. 13 S. 123, Bibliogr. der Medicin) , Wilhelm Ebstein,' Die Medicin im alten Test., Stuttg. 1901. (VIII, 124 S.) Nach Strack (Centralbl; 1901 S. 1055) bietet das Buch in manchem Betracht mehr als der Titel verspricht, aber nur auf Grundlage von Kautzsch’s UebersetzuDg ohne Kenntnis des Hebräischen uud ohne Hilfe eines Hebraisten.1) 15. Hai’s Methodologie? Vor vielen Jahren erhielt ich (wahrscheinlich durch Dr. Mandelstamm) ein ms. Firkowitsch’s zu x) Vgl. die Anzeige des Buches in Zf HB. V, Ulf. — Fr.