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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-07-01 · 4 (Juli-August 1902) · p. Seite 102

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
4 (Juli-August 1902)
Date
1902-07-01
Page
Seite 102 (sequence 6)
Language
German
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102 Werkes erscheinen, das hoch nicht ganz den Buchstaben א enthält. Das Werk entbehrt aber nicht ganz des praktischen Wertes. Ich verweise hier besonders auf S. 86 d ff. Noch möchte ich eines bemerken. Zu S. 5 d meint Rabbinowitz (auf S. 2), dass die Regel עשה דוחה לא תעשה auf eine הלכה למשה מסיבי nicht anwendbar sei und beruft sich hierbei auf Raschi Sabbath 182 a [s. v. עקיבא]. Dem ist aber nicht so. In der besagten Raschistelle heisst es •blos, dass von einer Halachah ausgehend nichts auf andere Gebote oder Gesetze gefolgert werden kann mittelst der 18 Auslegungsregeln, dass aber die einmal anderweitig festgestellten biblischen Normen nicht auch auf eine Halachah Anwendung haben sollen, das hat Raschi weder behauptet, noch wäre es richtig. So z. B. vgl. ר״ן zu Kidduschin 86 b u. 37 a. — Dr. Grünhut.] LANDAU, N., לבנון נטע, Erläuterungen der Ritualvorschriften הל, נדה u. טקואות. Podgorze, Druck v. S. L. Deutscher, 1901. 96. S. 2°. LIEBSCHUETZ, GH. H., המדרש והמעשה, Sammlung von Reden und halachischen Abhandlungen über den Pentateuch. 1. u. 2. Ge־ nesis u., Exodus. Petrikau, M. Zederbaum, 1901. (1), 7, 105, (3), (6), 136 Bl. M. 7.50. MACHIR BEN ABBA MARI, ילקוט המטרי על משלי, Sammlung mid־ raschischer Auslegungen der Sprüche Salomos. Herausgegeben u. mit Anmerkungen und Quellennachweis versehen von L. Grürihut. Jerusalem, (Verlag J. Kaufmann, Frankfurt a. M.,) 1902. 20 S. u. 104 Bl. 8 °. [Grünhut hat vor der Fortsetzung seiner Sammlung der Jelamdenu- Fragmente die, ZfHB. IV, 41, angekündigte, Ausgabe des Jalkut Machiri zu Mischle erscheinen lassen, um diesen für jene Sammlung benutzen zu können. Denn der Herausgeber sucht in der Einleitung den Nachweis zu erbringen, dass die Stücke, die der Machiri im Namen des חנחומא anführt, dem verlorenen ילמדנו entstammen, während er unseren תנחומא als ילמדנו anführe. Wenn auch die letztere Behauptung unzweifelhaft richtig ist, so ist es doch immerhin möglich, dass die תנחומא- Citate einer imbekannten Recension dieses Midrasch entstammen, die jedenfalls in Vielem dem ursprünglichen ילמדנו näher gestanden haben muss, als die beiden uns bekannten Texte, — das beweisen zweifellos die von Gr. im 2. Capitel der Einleitung beigebrachten Stellen, — aber auch vielfache Berührungen mit Bubers Recension des תנחומא hatte.1) Sonst bringt der vorliegende Teil des Machiri nur Bekanntes, abgesehen von einigen Stücken des verlorenen Midrasch zu Deuteronomium. Die der Edition zu Grunde liegende IIs., ein Unikum, beginnt Cap. 18, 6 und reicht bis zum Ende des Buches. G. giebt uns den Text mit Recht nach der Einteilung der Hs., d. h. nach Versen geordnet, wie der Herausgeber des Machiri zu Jesaia, der aber die Quellenangaben praktischer Weise gesperrt drucken liess. Die Noten bieten Quellennachweise und' Angabe der wichtigsten Varianten. In der Einleitung erhalten wir das unentbehrliche Register der im Machiri ג) Bei dieser Annahme brauchen wir unter תנחומא bei Machiri nicht zwei verschiedene Werke zu verstehen, wie das G. thut. (Vgl. S. la Note 3). Allerdings bezeichnet der Machiri beide Midraschim zu Deuteronomium mit .אלה הדברים דגה

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