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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-02-01 · 2 (März-April 1902) · p. Seite 40

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
2 (März-April 1902)
Date
1902-02-01
Page
Seite 40 (sequence 8)
Language
German
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40 keiten, wahrend im letzten Abschnitte als ״Nachträge“ 4 Inschriften enthalten sind. Gegen 6000 Epitaphien, die d^m Zeiträume von c. 6 Jahrhunderten angehören, — sie datieren von 1272 ab bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrh. — werden im vorliegenden Werke (S. 1—696) in chronologischer Ordnung, unter Hinzufügung der hebr. und der allgemeinen Jahreszahl nebst der Nummer des Grabsteines, vorgeführt. Ein überaus reiches, höchst schätzbares Material zur Geschichte zahlreicher Frankfurter und auswärtiger Familien und Gemeinden wird durch diese steinernen Denkmäler vergangener Zeiten erschlossen. Der Wert des mit 2 Lichtdrucken (״Der alte Friedhof der israel. Gemeinde zu Frankfurt a. M.“) geschmückten Werkes, das auch ein ״Register“ (S. 797—745) und ״Berichtungen“ (S. 746—745) aufweist, wird durch die von D. Kaufmann s. A. und A. Freimann gelieferten ״Ergänzungen und Bemerkungen, zu den Grabschriften“ (S. 754—768) wesentlich erhöht. Im folgenden mögen nur einige berichtigende und ergänzende Notizen ihre Stelle finden: Nr. 284: וידשלר ist Wetzlar, vgl. Nr. 327. (Löwensteins Bemerkung in seiner ein-, gehenden Besprechung unseres Werkes in s. ״Blättern für jüd. Gesch. u. Litterat.“, n. Jahrg. (1901), S. 55 hätte bereits der Nr. 284 eingereiht werden können). Es dürfte daher auch der im Reg. S. 743, letzte Zeile, sub ״Wirschler“ erwähnte Meir sub ״Wetzlar“ ibid. zu rubricieren sein. — Nr. 430: פישובז ist Bischheim, während im Reg. S. 699 ״Bisheim“ verzeichnet steht. — Nr. 523:. בלבורן Ballbronn (i. Untereisass), im Reg. ist dagegen ״Baiborn“ angeführt. — Nr. 621. (David Hildesheim b. Elija Salomo). Ein anderer Sohn des Elija Salomo fand in Wien seine Ruhestätte, s. Frankl, Inschriften des alten jüd. Friedhofes in Wien, S. 31, Nr. 185: Jacob Hildesheim (aus Glogau), gest. Mittwoch, 9. Tebet 5411 (1661). Letzterer war der Namensträger seines Grossvaters. Elija Salomo selbst starb am 17. Adar H. 5380 1620 =־ in Hildesheim, wo noch sein Grabstein erhalten ist, der gegenwärtig sub Nr. 6 vom Eingänge rechts in die Mauer des jüngeren, ebenfalls bereits geschlossenen Friedhofs an der Teichstrasse eingefügt ist. Das Epitaph lautet: פה נטמן חסיד וגאון הראש הקהילה מהר״ר אלי שלמה בר יעקב ז״ל תנצבה הלך לעולמו יום י״ז אדר שני ש״ם לפ״ק: Nr. 739. Statt קרשטט, das im Reg. mit ״Kerstadt“? wiedergegeben wird, ist wohl entweder קרלשטט (Karlstadt) oder קוגשטט (Kundstadt) zu lesen, s. über diese Ortsnamen die im Geograph. Keg. zu Salfeld, Martyrolog. des Nürnberg. Memorb. verzeichneten Stellen. Vielleicht ist jenes Wort auch in קלשטט Kleestadt im Grossherzgt. Hessen zu emendieren? — Nr. 908. Die a. 1664 verstorbene Rechle war wohl die Frau des Dr. Abraham, dem nach Nr. 863 ein Kind, Salman, a. 1660 gestorben war und der laut Nr. 1000 a. 1671 eine Tochter Hanlein (חנלין) verlor. Es wäre alsdann א׳ ר׳ ארופ׳ aufzulösen in: (א(שת) ר׳ א(ברהם) רום(א. Nr. 962. Die in dieser Nr. genannte Sorle, Tochter des Simon Trommler (im Reg. ״Trumler“, vgl. hierzu Elfrath, דור ודורשיו, S. 47), gest. 5. Tischri 429 (1669) ist identisch mit der sub Nr. 1223 erwähnten, ebenfalls am 5. Tischri heimgegangenen Sorle, wie die Vergleichung beider Grabinschriften ergibt.

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