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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1902-01-01 · 1 (Januar-Februar 1902) · p. Seite 31

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
VI (1902)
Issue
1 (Januar-Februar 1902)
Date
1902-01-01
Page
Seite 31 (sequence 31)
Language
German
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di pderpprpv פיד# ד׳ eingeleitet werden und. daher nicht gerade als Fälschungen zu :be^ejcjinen sind* kominen oft vor. So wird S. 877 zum Beweis für die Wiederauf$l8tehung Jäsus der Psa]mvers 17,15 angeführt. R. Rachmon erklärt בהקי< אמונתך ihit Hinweis auf 2) .לא הקיץ. הנער Reg. 4,81) als Erwachen vom Tode nnu übersetzt: Ich .werde satt sein, wenn wiederaufersteht dein Abbild (näiftiich Jesus). Was die Person und den Namen dieses R. Rachmon anbetrifft, glaubt Zunz (Q. V. S. 407 Anm. a), es sei aus dem kabbalistischen י חומאי wahrscheinlich der Name רחמון entstanden. A. Epstein sägt im Bereschit-Rabb&ti S. 25: ״Ich kann nicht entscheiden, ob Rachmon ein fingirter Name sei, oder ob es einen Apostaten dieses Namens wirklich gegeben habe. Rachmon ist überhaupt kein jüdischer Name, er war nie bei den Juden im Gebrauch.“ Ich habe nun die Vermutung, dass Rachmon oder רחמון eine Hebraisierung von Raymund ist, dass also dieser ידירחסון Raymund Martin, der Verfasser des pugio. selbst ist, der ׳unter diesen Namen seine Auslegungen bringt. — Nachtrag: Grätz (Bd. VII, S. 124 Aiim. 2) verlegt die 2. Edition des pugio ins Jahr 1668, es ist dies ein Versehen, der pugio wurde 1687 zum zweitenmale zu Leipzig und Frankfurt herausgegeben. Ludwig Levy, Sulz (Ob.-Eisass). Miscellen von M. Steinschneider. (Fortsetzung v. V, 155.) ß. Kprl Hei 11r. Ludwig Pöülz, 2. Prof, der Moral u. Gesch. an der Ritteracaderaie zu Dresden, Pragmatische Uebersicht der Theologie der späteren Juden״!, (ü. einziger) Theil, Leipzig, J. G. Feind 1795. 8° (XVI, 288 u. 1 SJ. ־-r Das' Buchist .,den Keinnern und ■Beförderern einer reinen, moralischen(!) Seligions Wissenschaft“ Dr. Ammon in Göttingon (später Bischof in Dresden?) li. Prof. Paulus in Jena gewidmet. Der Verf. fand bei der Sammlung des ]Materials zu seiner 1794 [in Leipzig] erschienenen Disput, de gravissimis theologiae seriorum Judaeorum decretis. quorum vestigia in libris inde ab exilii aetate üsque ad saeculi quarti post Christum natum initia deprehenduntur (7 Bogen) einen Ueberschuss .an Notizen und einen Mangel an ״Uebersicht“, oder genauer an dem eigentlichen Entwicklungsgang, der hier beabsichtigt ist. Das Buch bekundet einen Freisinn und eine Humanität, welche es noch lesenswett erscheinen lasseii. Es scHiesst mit einer Hinweisung auf die Wichtigkeit der jüdischen Theologie für eine ״Revision des christlichen Lehrbegriffs“ und die Principieri der historischenExegese.— Der Verf. war später Prof, in Leipzig; seine aus 80000 Banden bestehende Büchersammlung wurde der dortigen Ratsbibliothek einverleibt. Seine allgemeine' W eltgesehicbte war lange beliebt. Unsere Schrift und die Dissert. fehlen hei Fürst, Bibi. Jud. III, 108; das Exemplar der k. Bibliothek trägt den Namen ״Backhaus“, d. i. H. Backhaus, Vf. von יודע;עתים Berechnung der Daten (Berlin 1854) und Die Germanen eiti semit. Volksstamm (1878),' wohl Wenigen bekannt als Buchhalter und Verfasser, der Reklamen; des Malzbiers von Johann Hoff. — Ueber Poelitz (geh. 1772, gest. 27. Febr. 1838) s; Meusel, D. gelehrte Deutschland, VI, 138—9, w'ö ein Verzeichnis der bis 1798 gedruckten zahlreichen Schriften; wenige Zeilen hat E. M, Oettinger, Moniteur de Date3, 19. livr. S. 126; in der Deütsphäh Biographie Bd.. 26 S. 353 sucht man ihn vergeblich.

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