Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 2 (März-April 1901)
- Date
- 1901-03-01
- Page
- Seite 44 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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44 JOHNSTONE, 0. L., Christian and Jewish pilgrims to the Holy Land. London, Church Newsp. C0.5 1899. 114 S. 8°. 2 s. 6 d. 1TALIE, 1!., De Gescliiedenis der Israeliten tot het jaar 70 der gewone jaartelling aan Kinderen verhaald. Amsterdam, van Creveld & Co., 1897. VIII, 180 u. 4 S. 8°* KAHAN, HERM, Hat Moses Maimonides dem Krypto-Mohammedanismas gehuldigt? Nach geschichtlichen Quellen untersucht, mit wichtigen Anmerkungen, hebr. Noten, einem alphabetischgeordneten chronologischen Index der wichtigeren jüdischen Gelehrten aus Spanien und der Provence. Abdruck aus der ״Ungar Wochenschrift“, Budapest, 1898—99. M. Sziget, Commissionsverlag von C. Boäs(so) Nachfolger. Berlin, 1899 2. Bl. 69 S. 8°. IWir haben den vollen Titel angegeben, damit auch derjenige, der nicht die Geduld hat, diese ״wissenschaftliche“ Leistung mit allen ״wichtigen“ Anmerkungen durchzulesen, die Ueberzeugung gewinne, dass von handschriftlichem Material auch der Verf. nicht weiss. Wenn wir dann auf S. 69 (unpag.) eine ״Danksagung“ lesen, in der von ״handschriftlichen Urkunden“ die Rede ist, so muss man darunter briefliche Mitteilungen des Herrn Hartstein - Rapaport an den Verf. verstehen — ein kleines Pröbchen von der Ausdrucksweise des Herrn Kahan. Die Frage selbst, deren Lösung wir in der Schrift zu finden hoffen, ist viel discutiert; die Gründe pro und contra sind von den Vertretern der beiden Anschauungen, die möglich sind, eingehend erörteit worden. Wir haben nun erwartert, dass eine neue Untersuchung neue Gesichtspunkte aufstellen oder neues Material beibringen wird — aber nichts von allem deal Der Verf. hat manches über Maimonides und die zur Behandlung stehende Frage gelesen, nichts in sich aufgenommen, verschiedenes bald in Anführungsstriehen bald ohne ״Gänseflisschen“, bald mit Quellenangabe bald ohne solche, wieder aufgetischt, um dann (S. 61) zu schliessen: ״Und nun, dem (so) denkenden Leser, der dem Zuge dieser Untersuchung folgte, diesen fragen wie: Hat Moses Maimonides dem Krypto-Mohammedanismus gehuldigt?“ Wir haben auf Belehrung gewartet, nun sollen wir den Verf. belehren! Wenn wir die Schrift in ihre Bestandtheile zerlegen, ergiebt sich folgendes: S. 1—6 ein Brief des Herrn Hartstein - Rapaport an den Verf.; S. 7—16, lose Bemerkungen über Maimonides, die der Verf. zusammengelesen, die aber mit der Frage, die er behandeln will, nichts zu schaffen haben; S. 17—18, nach Holub(!) die belastenden Aussagen von Abul-Arab ihn MoiSa und Alkifti; S. 18—20 die Ansichten von Jost und Grätz (wörtlich citiert); S. 21—22 die Ansicht Mocattas, wohl wörtlich nach Kayserlings Uebersetzung; S. 22-39 ein wörtlicher Auszug aus Bukowzer, ״Maimonides im Kampfe mit seinem neuesten Biographen Peter Beer“; diese Zusammenstellung von Citaten begleitet Verf. S. 39 mit der Bemerkung: ״Da wir(!) das Hirngespinst zerrissen . . . wollen wir . . . Grätz sprechen lassen . . folgt S. 40 bis 42 ein wörtliches Citat aus Grätz (VI8 S. 264—265). Was nun noch folgt, berührt das eigentliche Thema, nicht mehr. Nicht eine Prachtleistung? Sollen wir nun noch Einzelnes hervorheben, wie etwa