Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- V (1901)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1901)
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2254995-7565897-7600097--0830-2255787- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
8 TEITELBLATT, J, E., ישועת אליהו, Mathematisches und Bernerkungen zum Talmudtractat Berachot. Warschau, Weidenfeld u. Kelter, 1900. 120 S. 8°. TEPL1TZKY, S., חלום הירצל ופתרונו, ' Schrift gegen den Zionismus. Warschau, Verl. d. Verf/s in Bogopol (Russl.), 1899. 22 u. (2) S. 8°. M. 0,50. VREDENBURG, J., יחף לקח, Pentateuch en de vyf Rollen .. .. in het Nederlandsch vertaald en verklaard. Deel II. Amsterdam, J. L. JoachimsthaJ, [September 1900.J II, 189 u. 140 Bl. 8°. (TI, I s. Zf HB. IV S. 104) b) Judaica. ABELES, A., Reden (Exhorten) bei dem Jugendgottesdienste für Mittelschulen in den Synagogen der isr. Oultusgemeinde Wien gehalten, nebst Antrittsrede. Frankfurt a. M., Kauffmann, 1900. 61 S. 8®. (Das jüngste Schmerzenskind der jüdischen Kanzelberedsamkeit ist die Ezhorte beim Jugendgottesdienste. Gleichwohl sind wir in der glücklichen Lage, auch auf diesem Gebiete auf eine Reihe trefflicher Leistungen hin weisen zu können. Abgesehen ron Schmiedrs »Sansinim«, Jellinek’s »Ansprachen beim Freitag-Abend-Gottesdienste«, Herzfeld’s »Das Deutsche in der Liturgie der Braunschweiger Synagoge« und Präger’s »Gebet- und ErbauuDgsbuch«, d!e allerdings unter anderen Voraussetzungen entstanden ist, sei hier nur an die von Jost und Kalisch aus dem Englischen in’s Deutsche übertragenen »Sabbat- und Festreden«, an D. Cassel’s »Sabbatstunden«, Karpeles’ »Sabbatreden«, Wollner’s »Mosesstab«, Kurrein’s »Patriarchenbilder« etc. erinnert. Es handelt sich also nicht um eine fühlbare Lücke, welche vorliegende Sammlung von 14 Exhorteu etwa auszufüllen berufen wäre. Und sie wäre auch hierzu kaum geeignet; denn die Ansprachen lassen an Gedankeninhalt und Darstelluogsform viel zu wünschen übrig. Wie anmutig klingt beim Jugendgottesdienste folgender Satz: »Schon bei seiner Geburt hatte Esau sich gewaltsam vorgedrängt und diese Rohheit und Gewaltsamkeit auch in den späteren Jahren nicht ״ abgelegt« (15). — In dem Bestreben, seinen Vortrag dem Fassungsvermögen der Mittelschüler anzupassen, geht Verf. zu weit, wenn er sich folgende Sätze leistet: Wir bekommen mit einem Male eine besondere Hochachtung von Abraham (9), Esau war ein robuster Naturmensch (15), unsere Vorfahren lebten ganz leidlich in ihrem eigenen Lande (23), die Plagen, welche sie in Aegypten aus zustehen hatten (27), man besprenge damit den betreffenden Unreinen (49), es wird eine Zeit kommen, da ihr hinaus werdet in’s Leben treten müssen (34), die heilige Harfe steht heute fast ganz abgesaitet (56) etc.! Für die Behauptungen, dass sich die Thora am liebsten und ausführlichsten mit Abraham beschäftigt (5),