Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1900)
- Date
- 1900-11-01
- Page
- Seite 171 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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171 That hat Verf. sowohl durch die Auswahl dessen, was der Jugend geboten werden kann und soll, als auch durch die Art, wie er die religiösen Lehren zur Darstellung bringt, ein Lehrbuch geschallen, das allen Anforderungen genügt, die an ein solches gestellt werden dürfen. Die neue Auflage, die manche Erweiterung erfahren hat, wird bei Lehrern und Eltern jene Anerkennung finden, die sie auch den früheren Auflagen picht versagen konnten. — JB—2/.] FEUCHTWANG, D., Kanzelreden. I. Teil. Frankfurt a. M., Kauffmann, 1899. 3 Bl. u. 218 S. 8°. M. 3.— .[Die meisten der dreissig in der Sammlung enthaltenen Predigten sind für Festtage bestimmt. Sabbatpredigten sind nur in geringer Anzahl vorhanden, ebenso ist auch die Zahl der Kasualreden gering. Was man in Predigten immer finden sollte und doch nur selten findet, gediegene Gedanken, edle Sprache, klare Disposition — alle diese Vorzüge sind in den vorliegenden Predigten vereinigt. Die Kanzelreden gehören zu den besten, die in den letzten Jahren erschienen sind. — B -y.] FRIEDBERG, B, Neue auf dem jüdischen Friedhof in Krakau aufgefundene Grabschriften. {Breslau, Verl. J. Kauffmann, Frankfurt a. M., 1900]. 10 S. 8°. [Sep.-Abdr. aus ״Monatsschrift für Gesch. u. Wissensch. d. Judenth.“ 44. Jahrg. Heft 8. Enthält auch Nachträge u. Berichtigungen za des Verf.’s Schrift לוחות זכרון, oben S. 163.] FRIEDMANN, A., Die Geschichte der Juden in Ingolstadt (1300 bis 1900). Jngolstadt a. D., Selbstverl-, 1900. 27 S. 8°. M. 1. [Verf. schrieb: Leitfaden zur Erlernung der wesentlichen Vor- Schriften über Schechita nnd Bedika. Dettensee 1894. Sein vorliegendes Büchlein verzeichnet mit Fleiss, wie aus der ״Quellenangabe“ hervorgeht, nur nach gedrucktem Material, die wenigen Daten der bereits 1312 genannten Gemeinde. Archivalische Quellenstudien konnte der Autor wohl nicht machen. Welche Facta er z. B. aus M. Stern’a ״Tabellen“ für seine Spezialgesehichte gewonnen hat, ist uns unerfiadlieh. S. 12 fehlt die Quellenangabe für die Vertreibung der Jaden aus I., nämlich Salfeld Martyrologium S. 251. Neubauer’s Cat. d. Bodl. nr. 883,1 erwähnt einen Brief eines Rabbiners in Ingolstadt aus dem Jahre 1346. Im Jahre 1434 scheinen viele Juden in I. gelebt zu haben, denn sie verpflichten sich in Basel, 1000 Gulden zu zahlen (Vgl. Z. f. d. G. d. J. i. D. UL S. 123). Die Geschichte der Juden in I. bietet nichts Neues und Bemerkenswertes für die allgemeine Geschichte der Jaden in Deutschland. Dieses durch seine Schrift dargethan zu haben, ist das Verdienst des Verfassers.] HIRSCHFELD, L., Reden gehalten am 14. u. 15. Ab 5659 (21. und 22. Juli 1899) beim Auszuge aus der alten und zur Einweihung der neuen Synagoge der israel. Religionsgesellschaft zu Giessen, nebst Rede beim Anziinden des ewigen Lichtes und Sabbath Nachmu-Predigt. Frankf. a. M., J. Kauffmann, 1899. 29 S. 8°. JAEGER, J., Steht im Talmud etwas über Fleisch- und Fettbesudeln? Beantwortet yoä J. J. Mit einem Anhang: I. Gutachten des