Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1900)
- Date
- 1900-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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IV. Jahrgang.* November—December. No. 6. Zeitschrift für HEBRÄISCHE BIBLIOGRAPHIE Unter Mitwirkung namhafter Gelehrter Redaktion: Dr. A. Frei mann Frankfurt a. M. Obermainstrasse 4. herausgegeben von Verlag und Expedition: J. Kauffmann Frankfurt am Main Börnestrasso 41. Telephon 2 846. Dp. A- Freimann und Dr. H- Broäy. Jährlich erscheinen 6 Nummern. Abonnement 6 Mk. jährlich. Literarische Anzeigen werden zum Preise von 25Pfg. die gespaltene Petit- /.eile angenommen. Frantfurt a. X. Die hier angezeigten Werke können sowohl durch den Verlag fieser Zeitschrift wie durch alle anderen Buchhandlungen bezogen werden. Inhalt: Periodische Literatur S. 161/162. — Einzelschritten: Hebraica S. 168/169. — Judaica S. 170/175. — Kataloge 175/176. — Stein- Schneider: Christliche Hebraisten S. 177/180. ־־־־ Bacher: Zum Schrifttum und Ritus der Juden von Buchärä S. 180/185. — Poznanski: Miscelle S. 186. — Steinschneider: Notizen S. 186. — I. ABTEILUNG. Periodische Literatur. ACHIASAF, אח״אסף, Literarischer Kalender. VIII. Jahrg., für das Jahr 5661. Warschau, Achiasaf, 1900. IV, 424 u. 54 S. 8°. 1 R. [Der Achiasaf-Kalender ist nach und nach zu einem umfangreichen Jahrbuch geworden, das, was Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit des Inhalts betrifft, keinem Sammelwerke dieser Art nachsteht, an Gediegenheit viele andere weit überragt. Ein Volkskalender für allerding« gebildete Laien berechnet, kann das Werk der Wissenschaft in strengem Sinne des Wortes nur wenig Raum gewähren, aber für geistige Anregung ist genügend gesorgt, ebenso für unterhaltende Lectüre, nnd der Leser wird alle Anforderungen, die er billig an ein Jahrbuch stellen kann, in ausgiebiger Weise erfüllt sehen. Den literarischen Teil eröffnet ein Aufsatz ישראל ויהודה, in welchem S. Bemfeld das Verhältnis der beiden Reiche zu einander behandelt, wobei Juda ziemlich schlecht wegkommt. [Dass das Hohelied in Efraim entstanden (S. 34), ist schon deshalb unwahrscheinlich, weil darin Jerusalem und die Töchter Jerusalem^ eine Rolle spielen; ein Efraimitisoher Dichter