Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1900)
- Date
- 1900-09-01
- Page
- Seite 140 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2254995-7565893-7600092--0768-2255730- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
140 grösstenteils im 18. Jahrh. abgespielt, geschildert. S. 64 ff. reihen sich berechtigte »Worte der Abwehr« gegen »einen gewissen J. L.« anT S. 67 schliesst ein Register das Werk ab. Von Einzelheiten sei Folgendes bemerkt: S. 5, Anm. 1, ist der Hinweis anf Hamburger: Jabelpredigt zur Feier u. 8. w. incorrect, da der daselbst S. 16 genannte »R&bbinats-Assessor Samuel Sanwil Hirsch, der in An- Schluss an den Rabbiner Jacob Marcus Süskind, »den Einweiher dieses Gotteshauses« (a. 1763), erwähnt wird, nicht der von Eckstein genannte R. Sanwel Halberstadt ist. Vgl. Donath, Gesch. der Juden in Mecklenburg, S. 137 und dazu Anm. 98, sowie S. 140. An letzterer Stelle wird berichtet, dass R. Sanwil aus Brandenburg 1767 als Rabbiner nach Altstrelitz berufen wurde, während nach Eckstein R. Sanwel H. 1742 starb — S 5, Z. 3 v. u., in Anm 2, 1. st. 1888: 1887. — S. 39, Z. 7 v. ob. 1• st. sede replata: s. repleta. — S 42, Z. 19,20 v. ob. ist »zu«, weil doppelt vorhanden, an einer Stelle zu streichen. ך- Die S. 46, Anm. 2 (zur S. 45 geh.) in Aussicht gestellte Darstellung einer in Eups 1797 erfolgten »Ritualmordanschuldigung« hat inzwischen Rabb Dr. Goitein ״Burgkunstadt in den »Blätt. f. Jüd. Gesch. u. Liter.« von Löwenstein (Beilage zum Israelit), No. 4, S. 27 ff. unter dem Titel: »Eine Blutbeschuldigung am Ende des 18. Jahrh.« veröffentlicht. — Zu S 50, Anm. 1, sei darauf!angewiesen, dass in einzelnen Gegenden Deutschlands, z. B. in Schlesien, Oesterreich »Kire« genannt wird; vgl. auch: Mitteil, der Gesellsch. f. jüd. Volkskünde, IV, S. 122 sub: Ländernamen. — S. 55, Anm. 1, hätte auch noch Barbeck, Gesch. der Juden in Nürnberg u. Fürth, S. 59 citiert werden können. — Besonders anzuerkennen ist es, dass die »Nachträge« laut Vermerk auf dem Titelblatte von der Verlagsbuchhandlung den Besitzern des Hauptwerkes gratis übermittelt werden. Dr. Lewinsky.] EHRLICH, ADOLF, Nicht verloren. Rede gehalten an der Bahre und am Grabe der seligen Frau Charlotte Joseph am 12. April 1899. Tilsit 1900. 6. S 8°. EHRENFELD, N., Oesterreichs Trauer und Jubel. Zwei Kanzelreden. Prag, Jakob B. ßrandeis, 1899. 26. 8°. H0R0V1TZ, S., Die Psychologie bei den jüdischen Religionsphilosophen des Mittelalters von Saadia bis Maimuni. Heft II: Die Psychologie der jüdischen Neuplatoniker. A: Gabirol, Breslau, 1900. S. 77 146. 8. [Vf. macht gegenüber Joel, der »die Lebensquelle« ein Lehrbuch der neuplatonischen Philosophie nennt, auf eine Reihe von Differenzen zwischen Plotin and Gabirol aufmerksam. G. hat seine Kenntnis nicht aus den Enneaden geschöpft, sondern aus der pseudoepigrapbischen Litteratur neuplatonischen Inhalts. Als seine Quellen sind anzusehen: die Theologie des Aristoteles (die Vf. mit Volckmann Porphyrius abspricht), vielleicht das Buch de causis, die unter dem Namen des Empedocles gehenden pseudoepigraphischen Schriften (auf die die Hypostasierung des göttlichen Willens bei G. möglicherweise zurückgeht) Scharestani’s Darstellung der Lehre Mu'ammar’s. Dem Über de anima von Gundisalvi liegt nach dem Vf. (gegen Löwenthal) nicht eine verloren gegangene Schrift G.’s zu Grunde (Gap, I.). Die Darßtpllung, die yf. von der Psychologie G.’s giebt, ist in l^ürze folgende: