Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 2 (März-April 1900)
- Date
- 1900-03-01
- Page
- Seite 51 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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51 Beitrag zur Geschichte des Stadiums der hebr. Sprache u. s. w.“ Berlin 1900. (104 S.), worin Abschn. I.: nP. als Kenner des rabbin. Schrifttums nebst Proben seiner Uebersetzungen.“ Eine willkommene Ergänzung . der Schriften hätte sich ergeben, wenn die Angaben ungetrennt, geordnet, deutlich und sicher wären. Der Anhang S. 102—4 giebt eine Abschrift des Catalogs von P.’s Nachlass in der Züricher Cantonsbibliothek; S. 92.—95 . enthält ein Verzeichnis der von P. bearbeiteten ״rabbinischen Autoren“, ohne Angabe der Quelle für die Einzelheiten und mit eonjecturirten Identificationen,. die ich zum Teil als mindestens zweifelhaft zuletzt bespreche. Ich beruhigte mich aber auch damit nicht und verglich das von Riggenbach edirte Chronicon, worin S. 133 ff., S. 172 ff. die Uebersetzungen seit 1536 und 1541 ff. chronologisch mit den Daten angegeben sind. Sb.’s Aufgabe war es, die Angaben dieses Verzeichnisses mit denen des Züricher Catalogs zu verbinden und nach Möglichkeit zu erklären; man begreift nicht, warum er eine neue unvollständige, ganz principlos geordnete Aufzählung giebt, deren unbequeme Benutzung ich nunmehr bedauern muss, nachdem ich mit grossem Zeitverlust Pell.’s allerdings nicht immer correcte, teils anscheinend einander widersprechende .Angaben verglichen habe. Zuletzt verglich ich noch das lateinische Verzeichnis der mss. Pellican’s in der Bibi. Canonica (־= Cantonsb.) et civica zu Zürich, welches Hottinger] in ״Altes u. Neues aus der gelehrten Welt“, ”. Stück, Zürich 1717, seiner ״Lebensbeschreibung“ Pell.’s eigen liess (p. 52—4), und von Sb. (S. 102) als ״nicht klar“ )ezeichnet wird. Es verdient im Vergleich mit dem von ihm Gebotenen diese Bezeichnung nicht und ist von Wolf im II. Bde. unter übersetztem Titel: Nova et Antiqua (Tigurina); germ. oder dergl. so weit als möglich benutzt (ungefähr die Hälfte der folg. Nach Weisungen). Der Umfang der Arbeiten ־ imponiert gewaltig1), aber wo genauere Nachrichten vorliegen, handelt es sich um Stücke oder Anfänge. Ich habe es aufgeben müssen, den Umfang der einzelnen Uebersetzungen festzustellen, und schliesslich auch die Citate ohne neuen Inhalt fallen lassen, da meine Uebersicht doch keine genaue und abschliessende sein kann. Die Stücke der Züricher Bibliothek habe ich mit * bezeichnet; Rig. bezeichnet das l) Als Maassstab für die Zeit' der Uebersetzungen diene die Angabe von 10 Tagen (12. Dec. 1649 ff.) für die Uebersetzung von David Kimchi zu Josua und Richter (Rig. 178), 28. März bis 8. April für D. Kimchi zu Genesis (ib. 181)! 27, Mai—Kal. Sept. 1664 Abr. Saba Levit. bis Ende (ib. 183).