Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 2 (März-April 1900)
- Date
- 1900-03-01
- Page
- Seite 48 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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48־ Abdruck. Giessen, J. Ricker'sche Verlagsbuchhandlung, 1899. 2*4 S. 8 °. ך- M. 0,60. [Abdruck 1 ii. 2 kanten nicht in den Handel.] STAERK, WILLY, Studien zur Religions- und Sprachgeschichte des Alten Testaments. I. Heft. Inhalt: I. Prolegomena zu einer Geschichte der israel. Yölkersage. IL Zur Geschichte der hebr. Volksnamen. Berlin, G: Reimer,‘ 1899. VI u. 96 S. 8°. — M. 3. [Richtet sich gegen Hommel’s apologetische Bibelerklärungen.] STA VE, ERIK, üeber den Einfluss des Parsismus auf das Judentum. Von der Teyler’schen theologischen Gesellschaft gekrönte Preisschrift. Haarlem, De Erven P. Bohn, 1898. 280 S. 8°. — M. 6. STEIN, S., Geschichte der Juden in Schweinfurt. Zwei Vorträge gehalten im Verein für jüdische Geschichte und Literatur zu Schweinfurt. Frankfurt a. M., J. Kauffmann., 1899. 56 S. 8°. — M. 1,20. [Vorliegende Arbeit gehört zu den seltenen productiven Erscheinungen, die durch Literaturvereine gezeitigt werden. Den Forschungen Steins über die Gemeinde Schweinfurt, von der uns im Jahre 1212נ) bereits eine Nachricht überliefert ist, lässt sich wohl kaum noch nennenswertes hinzufügen.* 2) In anziehender Weise, bisweilen freilich etwas breit, was durch den Ort zu erklären ist, an dem Verf. seine Studien vorgetragen — er wendet sich an das Laienpublikum des Literatur- Vereins — wird das Schicksal der Gemeinde bis zu ihrer,Vertreibung im Jahre 1555 geschildert Bemerkenswertes bietet der kurze Bericht nicht, was bei den er. 50 Thatsachen nicht Wunder nehmen darf. Beigefügt ist der Arbeit eine kurze Abhandlung über ״Die Juden in Gochsheim unter Sehweinfurts Vogtei״ und ״Die nicht sesshaften Juden in Schweinfurt.״] [TALMUD] Der Tractat Kethuboth. Ins Deutsche übertragen und kommentirt von Dr. M. Bawice. Frankfurt a. M., J. Kauffmann, I. Teil: 1898. XVIII u. 261 S. II Teil: 1900 335 u. III S. [Wir sind nicht der Meinung, dass der Talmud unübersetzbar ist, wohl aber der Ansicht, dass die vorhandenen Uebersetzungen nicht genügen. Vor allem deshalb, weil sie zu wörtlich sind. Der Satz, dass eine wortgetreue Uebersetzung nicht immer eine sinngetreue ist,• gilt vom Talmud mehr als von irgend einem Werk. Eine solche ist hier immer sinnentstellend. Wem sollte auch mit einer wörtlichen Uebersetzung gedient sein? Denen, die gegen den Talmud Angriffe schleudern und nun infolge der Uebersetzung die Beschuldigungen in Nichts zerfüessen sehen? Die berufsmässigen Ankläger werden dann Im Literaturnachweis muss es an genannter Stelle heissen: Aronius Regesten Nr. 387 statt 386.. 2) 1491 müssen die Juden in Schw. 100 Gulden zahlen; vgl. Bücher, Bev. v. Frankfurt a. M. 592.