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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1900-03-01 · 2 (März-April 1900) · p. Seite 41

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IV (1900)
Issue
2 (März-April 1900)
Date
1900-03-01
Page
Seite 41 (sequence 9)
Language
German
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41 im Namen des " Jelamdenu“ an. Was liier sonst' noch zu bemerken wäre, soll ■in einer andern Arbeit behandelt werden. Vielleicht entschliessen sich inzwischen Fachgelehrte, die andern Theile des Machiri, die im Vorworte zu Jesaia wie zu den Psalmen erwähnt und noch in den Bibliotheken erhalten sind, durch den Druck zu veröffentlichen. In meinem Besitze befindet sich eine Abschrift des Jalkut M. zu den Sprüchen Salomons. Das Manuscript, wie es scheint, das einzige noch vorhandene, ist aber leider am Anfänge defect. Gleichwohl gedenke ich es — das auch schon zum. Theil bearbeitet ist — s. G. w. zu veröffentlichen. Jeder weitern Bearbeitung des Machiri wird die Editio Buber, ungeachtet einiger weniger Mängel, wie sie schon bei grossem Arbeiten fast unumgänglich sind, zu Grunde gelegt werden müssen. In Anbetracht der oben schon auseinandergesetzten Vorzüge, die Bub er s Arbeit aufweist, sind eben diese geringen Mängel kaum nennenswerth. Wir können unsem Machiri, der sich übrigens auch eines correcten . Druckes und einer schönen Ausstattung erfreut, nur bestens empfehlen. — Dr. Grünhut]. MENACHEM ASARJA DI FANO, הרכות אלפסי זוטא, Auszug aus Alfasi zu Berachoth. Nach Ms. Frankfurt a. M. zum ersten Male herausgeg. von Lazar Pollak, Rabbinatscandidat in Közep- Visso (Ungarn). M. Sziget, Selbstverlag, 1898. 3 u. 21 Bl. 8°. [MIDRASCH] מדרש איכה רבה, Herausgegeben nach einer Handschrift aus der Bibliothek zu Rom, Cod. J. 1, 4, und einer Hs. des British Museum cod. 27089, kritisch bearbeitet, commentirt und mit einer Einleitung versehen von S. Buber. Wilna, Wittwe und Gebrüder Romm, 1899. 76 u. 160 S. 8°. [Midrasch Threni ist bekanntlich eines der ältesten Haggadawerke, älter sogar als Vajikra rabba. Unsere Ausgaben sind jedoch incorrect; Vieles* was Aruch aus ״Megillath Echa“ citiert, wird ganz vermisst. Buber, durch seine vielen gediegenen Editionen weithin rühmliehst bekannt, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht,. eine kritische Ausgabe unseres Midrasch zu veranstalten. Mit Zuhilfenahme zweier Hss. und der ersten Ausgg. ist es ihm auch gelungen, die richtigen Lesarten herzustellen und das Fehlende zu ergänzen. Fussnoten, sorgsam ge־ arbeitet und erschöpfend, begleiten fortlaufend den Text, bald Schwieriges behebend, bald auf seine Quellen und Parallelstellen verweisend. Vorangeht eine reichhaltige Einleitung, die folgende 17 Punkte behandelt. I. Name des Werkes; II. Wesen der פתיחות; III. Wesen des Midrasch; IV. Redactionszeit und Vaterland des Midrasch; V. Seine Quellen; VI. Midrasch Echa und der babylonische Talmud; •VII. Die Midraschim, denen der unserige als Quelle diente; VIII. Namen der Tannai'm und Amoraim im Midrasch Threni; IX. Von wem derselbe citiert wird; X. Die Stellen, welche der Seder Hadoroth anführt; XI. Verzeichniss der in unserem Midrasch gebrauchten Lehnwörter; XII. Verzeichniss der vom Aruch citierten Lehnwörter; XIII. Verzeichnis der Jalkut- Auszüge mit, und XIV. ohne Quellenangabe; XV. Die benutzten Hss.; XVI. Die sonst noch vorhandenen Manuscripte; XVII. Die ersten Ausgg. des Midrasch Echa. Diese knappe Inhaltsübersicht beweist hinlänglich, dass der Verf. nichts ausser Acht liess, was das Verständnis unseres M. fördert und zur Beurtheilung seines Wertes gehört. — Wie Verf, mit Recht hervorhebt, zerfällt unser Midrasch in zwei, durch

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