Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 4 (September-Oktober 1898)
- Date
- 1898-09-01
- Page
- Seite 124 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2254995-7565889-7600083--0544-2255518- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
124 1586 Titel lautet: Postellus, Guil.: De originibus seu de Hebr. linguae et gentis antiquitate, deque variarum iinguarum affinitäte, Liber. 4° Paris [1538]. 1714 * Carlsruhe 1857. 1790 18 ed. a Johanne Ernesto Gerhardo. 8° Arnstadii 1650.-, 11 accessit lexicon dictae linguae. [Damit erledigt sich die Anmerkung]. 1791 * Leipzig 1629. 1811 Schneegass Elias. Institutiones hebr. 8° Sehleusingae 1655. 1838b Schüdt Jo. Jac. Trifolius hebr.-philolog. exhibens: 1. Tex־- tum hebr. cum versione Lat. et notis... 2. Vocabularium. 3. Lexicon verbale et reale. 8° Frankf. a. M. 1695. 1838 c'— — Specimen compendii philologici (linguae Hebraicae). 8° Francf. a. M. 1711. 1899b Sennertus Andr. De accentibus Ebraeorum. 4° Wittenbergae 1669. Poetisches. . Mitteilungen von Dr. H. Brody. HI. Isak Ibn Esra.1) Schon Luzzatto hat darauf aufmerksam gemacht, dass der Sammler der Dichtungen -Jehuda ha-Levi’s auch Compositionen anderer Dichter aufgenommen hat.2) Dies geschah oft aus Leichtfertigkeit, oft aber mit voller Absicht. Es kommt nämlich vor, dass ein Gedicht Jehuda ha-Levi’s die Antwort ist auf eine poetische Epistel eines seiner zahlreichen Freunde. In diesem Falle hat der erste Sammler des Diwän, wenn er es thun konnte, zum besseren Verständnisse der ha-Levi’sehen Dichtung auch diejenigen seines Freundes aufgenommen. In anderen Fällen, dort wo ein Stück irrtümlich in den Diwän hineingeraten ist, hat der zweite ßedacteur des Diwän in einer Bemerkung den eigentlichen Verfasser angegeben. Oft verräth das Acrostychon den Irrtum, während in Bezug auf einige Dichtungen nur sprachliche und sachliche Gründe angeführt werden können, welche die Autorschaft Jehuda ha-Levi’s zweifelhaft erscheinen lassen. Unter den fremden Dichtungen, die im Diwän Jehuda ha-Lewi’s enthalten sind, verdienen einige, verschiedener Umstände wegen, veröffentlicht zu werden, was im Folgenden geschehen soll. Zunächst sei ein Stück mitgeteilt, das Isak Ibn Esra zum Verfasser hat. J) S. ZfHB. II, 167. - 2) Virgo p. 16. וי