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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-03-01 · 2 (März-April 1898) · p. Seite 46

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
2 (März-April 1898)
Date
1898-03-01
Page
Seite 46 (sequence 14)
Language
German
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46 die R. Jehuda (Kidduüßin 49־a) an eine Uebersetzung stellt: ״Wer einen Vers nach seiner äusseren Form wiedergibt, der erdichtet, wer hinzufügt ist ein Blasphemist.“ Die Approbation der Aquila’schen Uebersetzung seitens R. Elieser’s u. R. Josua's: ״Anmuth ist ausgegossen über deine Lippen (Ps 45,3)“ j. Meg. 19 gebührt auch dieser vortrefflichen Uebersetzung mit vollem Rechte. — Blgrd.] ' ר־־ THOMAS, 0., Geschichte des alten Bundes. Ein Handbuch zum geschichtl. Verständnis des alten Testaments. Besonders für Lehrer. Magdeburg, Bühling, 1897. XII u. 819 S. M. 9. — [Handbuch der Geschichte des alten und neuen Bundes Bd. I.] VRAI JUIF-ERRANT, LE, Almanach pour 1’ ann6e 1898• Döle, Bernin, 1897. 80 S. WEYL, AD., Deutschland einst und jetzt. Festrede zur Centenar- Feier am 22. März 1897. Frankfurt a. M., Kaufmann, 1898. 18 S. M. 0,40. WOLF, BENED., Die Geschichte des Propheten Jona. Nach einer Karschunischen Handschrift der kgl. Bibliothek zu Berlin. Ein Beitrag zur Jona-Exegese. Berlin, Poppelauer, 1897. 54 u. XIV S. M. 2. — [Im Anschluss an den bibl. Bericht giebt der anonyme Verf., dessen Identität mit dem Ananjesus bei Assemani (Bibi. or. II, 425) W. vermutet aber nicht genügend begründet, eine Geschichte Jonas’, die in ihrem Verfasser einen feinen Psychologen vermuten lässt. In einer ausführlichen Einleitung, in der eine Kapiteleinteilung vermisst wird, versucht der Herausgeber, neben den psychologischen auch die exegetischen Momente in der Darstellung des Verf. hervorzuheben und auf die Berührungspunkte mit älteren jüdischen u. christl. Vertretern der homiletischen Exegese hinzuweisen, wobei er mit Geschick vorgeht und grosse Belesenheit an den Tag legt. —] Kataloge. Als Katalog No. 25 versendet J. Kauffmann in Frankfurt a. M. ein ״Verzeichnis wertvoller Hebräischer Handschriften“, das auf 25 S. 8° von 241 Manuseripten Kunde giebt, die zumeist Verhältnismässig jung sind, aber immerhin verdienen, gekannt zu werden. Die Kabbala ist stark vertreten. Einiges (wie No. 34, 37, 53, 57, 79 u. A.) ist wertvoll. Die Beschreibung ist zu kurz und nicht immer ausreichend, so No. 79, in der wir die Pessach-Hagada nach Ritus Jemen (oft gedruckt und doch ״zum ersten Mal“ als Dissertation von Greenberg, London 1896!) vermuten. M. W. Kaufmann in Leipzig bringt einen ״Katalog III“ zur Versendung, der einen Nachtrag zu ״Bibliotheca Hebraica et Judaica I“ bildet, nicht ganz correct ist und 772 Nn. verzeichnet.

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