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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-03-01 · 2 (März-April 1898) · p. Seite 45

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
2 (März-April 1898)
Date
1898-03-01
Page
Seite 45 (sequence 13)
Language
German
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45 ist zu wünschen, dass das College nicht bei diesem ersten Versuch stehen bleibt. —] PULP1T COMMENTARY. Ed. by fl. D. M. Spence and J. S. Exell. Psalms: Exposition by G. Rawlinson, Homiletics by E. R. Conder and W. Clarkson. Homilies by various Authors. Vol. 2• New ed. London, Paul, 1897. 450 S. S6.׳— -- dass. Vol. 3. 432 S. S6. — RENAULT, E., L’ Expulsion des Juifs, ou le Testament de Roschiler. Paris, Pierret, 1897. 286 S. Pr. 3,50. SCflULZ, ALPH., De psalmis gradualibas. Oommentatio theologica. Münster, Aschendorff, 1897. 62 S. M. 1,50. STEIN, MAXM., Die Zionistenfrage. Berlin, Cronbach, 1898. 28 S. [In der nächsten Nr. bringen wir eine Besprechung einiger Schriften über den Zionismus, die uns in der letzten Zeit zugegangen sind. Bei dieser Gelegenheit kommen wir auch auf die Stein’sche Schrift zurück.] STOKOE, T. H., Old Testament Histöry for Schools. Part 3: Prom the Disruption to the Return from Captivity. Maps. London, Prowde, 1897. 282 S. 12°. S2,6d. STOSCH, G., Alttestamentliche Studien. 3 TL: Vom Sinai zum Neh9• Gütersloh, Bertelsmann, 1898. III u. 209 S. M. 2 —. SZENTIRÄS, Kiadja az IMIT. Elsö kötet. A Tora. Mozes öt könyve. (Die heilige Schrift. Herausgeg. vom Ungar.-Isr.-Literaturverein. Erster Band. Die fünf Bücher Moses.) Budapest, R. Lampel (Wodianer u. Söhne), 1898. 4 Bl. und 410 S. Fl. 1.—־ [Die erste ungarische Bibelübersetzung — vorerst nur die des Pentateuch’s —־ gibt der israel.-ung. Literaturverein. Einer beinahe 50־ jährigen Gährung hatte es bedurft, bis der von Leopold Löw im Jahre 1847 angeregte und im Laufe der Zeit oft aufgeworfene Plan, der ung. Judenheit eine gute Uebersetzung der Bibel in die Hand zu geben, verwirklicht werden konntn. Die vorhandenen Uebersetzungen von Ladislaus Bäthory (gest. 1456), Joh. Sylvester Erdösi (1548), Heltai. Gaspar Kärolyi (1580) und Georg Käldi (1625) haben heute selbstverständlich nur noch für den Literaturhistoriker und Sprachforscher einen Wert, wiewol die letztere revidiert und verbessert (zum drittenmale von Tarkanyi, Eger 1865) bei den ung. Katholiken, die des Kärolyi bei den Protestanten noch immer im Gebrauche ist. Von jüdischer Seite wurde der Pentateuch von Mör. Ballagi u. H. Deutsch übersetzt, doch schleppen diese auch noch die Archaismen der ung. Sprache mit sich und gewähren der subjectiven Auffassung des Textes einen zu freien Spielraum. Unsere Uebersetzung stammt von B. Bernstein, Rabbiner in Steinamanger her. gesichtet, geglättet, gefeilt und revidiert von den Drr. Bacher, Banöczi, Blau u. Krausz. Wie in einer Münzprägestätte jedem Metallstückchen die rechte Rundung gegeben und der rechte Stempel aufgedrückt wird, so entspricht hier dem Urtexte immer das alleinzutreffende Wort. Der biblische Archaismus, der ja von der Bibel nicht ioszulösen ist, ist hier nicht nur mit modernem Geiste glücklich vereinigt, sondern die Uebertragung entspricht auch den Anforderungen,

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