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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-01-01 · 1 (Januar-Februar 1898) · p. Seite 24

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
1 (Januar-Februar 1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 24 (sequence 24)
Language
German
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24 Prof. Ghwolson von einem Jaden aas Buchara erworbenen and im Jahre 1892 dem Asiatischen Museum in St.-Petersburg abgetretenen Handschrift mit grosser Sorgfalt bearbeitet. Er giebt ans den Text selbst, genau wie ihn die Handschrift bietet, ihn Zeile für Zeile mit der Transscription in persischen Buchstaben begleitend, ferner eine treue Uebersetzung des Ganzen in’s Deutsche,' sowie ein Wörterverzeichniss. Voran geht eine orientirende Einleitung. Bei den Eigentümlichkeiten der jüdisch-persischen Orthographie ist die Transscription schon an sich eine sehr verdienstvolle Arbeit. Mehrere Einzelheiten sowohl in dieser als in der Uebersetzung mussten mit Fragezeichen versehen werden. In der Einleitung Cp. V.) stellt der Herausgeber ״eine Reise nach Buchara für die Sommermonate“ (1897) in Aussicht, ״wo es mir durch Verteilung dieses Buches möglicher Weise gelingt, neues Material an’s Licht zu locken.“ Herr Salemann hat, wie die Zeitungen berichteten, die Reise tatsächlich unternommen, hatte sogar einen glücklicherweise ohne ernste Folgen gebliebenen Reiseunfall zu überstehen. Hoffentlich ist seine Reise durch reichen Erfolg belohnt werden, so dass wir noch weitere ähnliche Gaben, wie die vorliegende, erwarten dürfen. Nicht nur die Kenntniss des Jüdisch-Persichen, sondern auch die Kenntiss der Kultur und der Volksseele der persisch redenden Juden wird durch sie bereichert werden. Den Lesern dieser Blätter wird es von Interesse sein, zur Kenntniss zu nehmen, dass der gelehrte Akademiker seine Abhandlung ״dem Herrn erblichen Ehrenbürger Leo Friedland, dem Begründer und Förderer der Bibliotheca Friedlandiana“ gewidmet hat. Die Bibi. Friedlandiana, deren vorzüglicher Catalog (קהלת טשה), von Samuel Wiener .musterhaft bearbeitet, beim Schlüsse des Buchstaben ו (No. 2575) angelangt ist, bildet einen Bestandtheil des ״Asiatischen Museums“, dessen Direktor Herr Salemann ist. Seine Edition wird durch diese Widmung auch zu einem Akte der Dankbarkeit gegenüber einem grossgesinnten Freunde des hebräischen Schriftthums. Nachtrag• Seit vorstehender Artikel geschrieben wurde, sind mir durch Herrn Elkan N. Adler zwei Abschriften des Gedichtes in Bebenswürdiger Weise zur Verfügung gestellt worden, von denen die eine viel älter, beide correcter sind, als die der Ausgabe Saleinan’s zu Grunde liegende Abschrift• Ich verweise auf meinen, in einem der nächsten Hefte der Zeitschrift der Deutsehen Morgenländischen Ge-^ כ ל

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