Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-01-01 · 1 (Januar-Februar 1898) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
1 (Januar-Februar 1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2254995-7565889-7599535--0423-2255400
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

6 BEERMANN, M., Maimonides’ Commentar zum Tractat Edujoth, Abschnitt 1,1—12. Zum ersten Male im arabischen Urtext herausgegeben, mit verbesserter hebräischer Uebersetzung, Einleitung ü. Anmerkungen versehen. Berlin, Poppelauer, 1897. 10 u. 37 S. M. 2—. [Auf die Bedeutung des arabischen Originals der Maimonidischen Mischnaerklärung ist von verschiedenen Seiten oft hingewiesen worden. Jeder Schritt, der unternommen wird, um die Herausgabe desselben zu fördern, ist mit Freuden za begrüssen. Verf. beginnt in der vorliegenden Schrift mit der Publication des Tract. Edujoth, von welchem er, wie das Titelblatt besagt, Abschn. 1,1—12 in der üblichen Weise bearbeitet. Wenn das Ganze erschienen ist, werden wir eine eingehende Besprechung bringen. —] BENDER, H., Wahn und Wirklichkeit;- Eine Streitschrift für und gegen die Juden! Berlin, Ed. Rentzel, [1898]. 32 S. (incl. 10 Seiten Annoncen). M. ^—50. [Die Tötung des Stifters der christl. Beligion hat Pontius Pilatus verschuldet; diese That steht mit dem heutigen Antisemitismus in keinem Zusammenhänge; die Juden sind nicht nur die Ahnherren des christl. Glaubens, sie trugen auch die neue Lehre in alle Welt; die Juden lieben ihr Vaterland, in dem sie geboren und erzogen, in dem sie Bürger sind, genau ebenso, wie alle anderen Landeskihder. Wer diese und ähnliche Sätze neu findet, der möge immerhin aus der Broschüre Belehrung schöpfen. Wir konnten keinen neuen Gedanken entdecken , vielleicht wird dies denen gelingen, die, vom Antisemitismus verlockt, geblendet und getäuscht, Gegner der Juden sind. An diese wendet sich Yerf. hauptsächlich. Das Ansinnen, die Juden sollten ein Denunciantentum pflegen und alle Schacherer uud Wucherer selbst an den Pranger stellen, weisen wir ebenso entschieden zurück, wie die , Behauptung, dass die Juden, wenn irgend ein jüdischer Verbrecher dem Gerichte ausgeliefert wird, ״sofort in die Welt posaunen, dass der Mann unschuldig sei, bevor noch die, gerichtliche Untersuchung geschlossen, und die Beweismomente dürcfi .den Untersuchungsrichter festgelegt sind.“ Das zu beweisen dürfte doch nicht leicht, sein. — ] BERNFELD, S., Juden und Judentum im 19. Jahxh. Berlin, S.. Cronbaeh, 1897• VI u. 167 S. M. 2-^—. .[»Am.Ende des Jahrhunderts", herausg. von P. Bornstein, Hefts.] BLOCH, M., A mözes-talmudi birtokjog. (Das mos.-dalra. Besitzrecht). Budapest 1897. [Wissenschaft!. Beilage zum Jahresbericht der Landesrabbinerschule in Budapest.] CANON, THE. An Exposition of the pagan mystery perpetuated ' in the Cabbala as the rule of all the arts. London, Mathews, 1897. S12— CHEYNE, T, K., Einleitung in das Buch Jesaja. Deutsche Hebers, unter durchgäng. Mitwirkung des Verf. herausg, von J. Böhmer. Giessen, Ricker, 1897. XVI, 24 u; 408 S. M. 12 —. כ!ד

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.