Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 5/6 (November-Dezember 1898)
- Date
- 1898-11-01
- Page
- Seite 185 (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
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f-cris, VOvw Ende des ן*ך, (~s > ״^) - 1Ö5 - dem Sinne Jahve geweiht;• dass er sein *Leben lang für diesen -zu kämpfen hat, dazu ist ihm die äussere Kraft verliehen, deren äusseres, Symbol das nie geschorene Haar• ist.■ In der׳ Zeit der Eroberung des Landes muss diese Figur im Volksleben entstanden sein :und eine grosse Rolle •gespielt haben. Sie hatte sich indessen eigentlich־ überlebt, sobald die Okkupation perfekt, Israel freier Besitzer Ka-' naans geworden■• war. Samuelwird wirklich der letzte Repräsentant des alten; Nasjräertums gewesen ^ein, daher in seinem Bilde schon die'neuen Züge“ (135 —136). Im Abschnitt B handelt Verf. in 10 Kapiteln, über*.־die pro-, phetische Reaktion gegen die Verweltlichung des. Volkes. Es kommen natürlich all jene Fragen zur Sprache,1 die in Abschnitt Ä behandelt worden, sind. Es würde den Rahmen einer Anzeige durchbrechen',, wen» wir , all das, worüber Verf. sich vernehmen lässt, aufzählen wollten. Wir begnügen uns daher mit zwei Citaten; die geeignet sind, den Geist zu charakterisieren, der die vorliegende Arbeit durchweht. Beide Citate beziehen sich auf den Prophetismus. ״Fragen wir also, woher dieser Kernpunktimder Predigt der Schriftpropheten stankt,r so Jf.erdpp wir,־nur..jn l^el}erei.nstijmm.ung mit, ihrem-§elbstzeu'gnjs. ürteilen können : aus unmittelbarer Offenbarung■,.Gottes (Arnos•- 3, 8•; 7,15־), •der nun? da die Zeit• gekommen,. sich eben -solche Organe wählte, wie die ,Zeit, sie forderte., . . . , Und;fragen wir wei%£*i'$ie< sich 'ihnen' die Offenbarung psychologisch vermittelte*• so könhen wir nur urteilen: durch neue Entfachung des alten durch Mos« geoffenharfen Glaubens, durch Zurückgehen auf die .׳von den Vätern überkommene Religion und rücksichtslose Durchführung ..der ־ Gedanken-derselben , in den.;neuen Verhältnissen,, insbesondere’ des Grundgedankens: Ihr sollt' heilig sein, denn ich bin heilig“ (190 —191). ״Der Gott, den die Propheten verkünden, ist derselbe, an den Altisrael glaubte,, .der garechte, heilige und doch gnädige, ebenso sind die sittlichen Gebote, die jene proklamieren, dieselben, die Ältisrael als göttlich geoffenbart ansah; nie lehren die Propheten . neue, sie verweisen־ hur auf die altbekannten, und ebenso erkennen sie endlich die Güter; nach denen Altisrael.strebte, als vollberechtigt׳' an“ .(,2,97).. Im Einzelnen bemerken wir folgendes. S. müht :sich••;ab, um ־ einen Grund zu finden, für den Zorn Gpttes über dip Zählung des Volkes-' durch David (If. £>am. 24). Er meint, die Sünde hätte darin bestanden, dass der König ״in Stolz und Ueberhebupg“ auf die Myriaden Israel’» .hingeblickt habe,mit ,dem Bewssstsein, dass er das Glück des Volkes durch seine Kriege so weit gefordert habe (93). Das wäre eine agadische Erklärung. Nach historischer Auf-