Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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23 Frankfurt a. M., Isak> Sohn Schlamms (167, 171), Josef Beifuss (meist ״Sewfuss״!) zur Blumen in Worms, auch ״Hebräo Belga״ (seit 1615, S. 177, 183), Jacob Hanaw (Hanau, vor 3 Jahren 193), einen Anonymus in EsOhwege (193), Aaron in Frankf., Lehrer Schlam’s (196), Anoyraus in Darmstadt, eine ungenannte Judenärztin in ״Vmbstadt״ (Umstatt? 197). Das Kap. schliesst mit einigen Keimzeilen, worin es heisst: Wer von Juden nimpt Artzney, derseh dass nicht sey Gift darbei. Das Buch, welches nur Gift enthält, hat bald eine Wiederholung oder Nachahmung gefunden in der hier folgenden Schrift Martini’s. — Ich habe ein Exemplar dieses, wie es scheint, bisher unbekannten Buches benutzt, welches der Besitzer, Hr. Dr. J. Preuss hier, mir freundlichst zur Beschreibung lieh. — 8t.] 2d Martini, Jacob, Apella medicaster bullotus oder Judenarzt darin kürzlich per thesin et antithesin angezeigt wird was ein guter christlicher medicus und wie dagegen eigentlich ein Judenartz beschaffen sei. Hamburg 1636, 4°. (168 Seiten); 2. Aufl. (etwa bloss Titel?) mit einer Vorrede von Pfuscherei gegen Simon Lefmann. [Auf dieses Buch machte mich Herr Dr. M. Michael in Hamburg aufmerksam mit Hinweisung auf Schrader’s handschriftl. Notizen (in der Bibliothek des ärztlichen Vereins in Hamburg); Niedersächs. Nachrichten 1733 N. 95; Möller, Cimbria litterata; Tbiess, Biographien Hamburger Gelehrten, Gernet, Hamburger Medicinalgeschichte, Hamb. 1869; Schröder, Allgem. Schriftstellerlexicon, endlich M. Michael, Gesch. d. Aerztl. Vereins etc. Hamb. 1896,1) S. 68, wo es heisst: Interessante, aber zum Teil unzuverlässige Notizen (über den portug. jüd. Arzt Hodrigo a Castro) verdanken wir seinem Feinde und Neider Jacob Martini, der in seiner Schrift ״Apella . . , in einer Form, von der Ahlwardt noch manches lernen könnte, gegen seine jüdischen Collegen, speciell gegen Castro, Gift und Galle speit.״ Sollte dieses Buch, welches sich in der Bibliothek jenes Vereins findet, nur den Titel dem Schmachwerk von Hörnigk’s (s. n. 2c) entnommen haben? Der 3. Teil des letzteren (S. 215 ff.) giebt Antworten auf 24 Entschuldigungen derjenigen, welche Judenärzte beschäftigen. St.] י) Diese Schrift enthält wertvolle Nachrichten über jüdische Aerzte, die man leider teils nur nach Namen erraten kann, ein Index fehlt.