Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2254995-7565887-7600074--0218-2255196- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
6 CARLEBACH, ESTHER, Der Tochter Zions Liebe u. Leben. Bearbeitet nach Chamisso’s Frauenliebe a. Leben. 1896. 32 S. COHEN, HENRY, The Evolution of Jewish Disability. New-York י־ 1896. 19 S. -Henry Castro, Pioneer and Colonist. 5 S. [Aus: Publications of the American Jewish Historical Society, 1896 N. 5. Der Yerf., Rev. Henry Cohen in Galveston (Texas), hat sich schon früher vielfach literarisch beschäftigt. Es sind von ihm folgende Schriften erschienen: 1) Talmudic Sayings (600 Sprüche gesammelt und nach Materien geordnet; die Einl. ist datiert 1894); 2) Prayer in Bible and Talmud (die bekannte Schrift von Nahida Bemy ins Englische übersetzt; 1894); 3) Settlement of the Jews in Texas (1894); 4) National Loyality a Jewish Characteristic (1894); 5) The Jews in Texas (1895).] CUINET, V., Syrie, Libanon et Palestine. Geographie administrative, statistique, descriptive et raisonnee. Fase. I. Paris, Leroux, 1896. VIII. u. 199 S. [Das Werk soll in 4 Lieferungen erscheinen.] DUEHRING, E., Der Ersatz der Religion durch Vollkommeneres und die Ausscheidung alles Judäerthums durch den modernen Völkergeist. 2. Aufl. Berlin, Kufahl, 1896 VIII u. 278 S. M. 4,50• EPSTEIN, A. Jüdische Alterthümer in Worms undSpeier. Breslau, Schottländer, 1896. 35 S. [Yorliegende Schrift stellt einen Sonder-Abdruck dar aus: ״Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums“ 40. Jahrgang, Heft 11, 12 und 41. Jahrgang, Heft 1. Sie behandelt S. 4ff. die Wormser Synagoge, deren erster Bau ins 11. Jahrhundert fällt. S. 8 den Synagogenhof und das Bad. Ibid. wird aus einer Inschrift genannter Synagoge, die sich in einer Sammlung findet, welche Elieser b. Samuel im Jahre 1559 angefertigt hat (s. S. 5) geschlossen, dass die sagenumwobene Raschi-Kapelle anno 1559 noch nicht erbaut war, sondern ihre Entstehung David Oppenheim verdankt, der die ״Jeschiba“ 1624 stiftete und auf seine Kosten auf bauen liess (S. 11 ff.). S. 13 ff. verbreitet sich Verf. über ״die Anfänge der jüdischen Gemeinde in Speier“. Es wird auch in dem bekannten Judenprivileg des Bischof Rüdiger vom 13. September 1084 (vgl. Aronius ״Regesten“ No. 168) noch S. 18, ein Synagogen-Bericht herbeigezogen, der beweisen soll, dass es vor 1084 keine Juden in Speier gegeben hat. . 1084 gründeten die Mainzer Auswanderer die erste jüdische Gemeinde in Speier (S. 29 f.). Zum Beweise dafür, dass hierdurch nichts neues gesagt wird, sondern höchstens noch einige Bausteine herbeigebracht werden, die eine mindestens schon im Jahre 1888 allgemein acceptierte Ansicht stützen, dass sich vor 1084 in Speier keine Judengemeinde befand, setzen wir den Anfang der Urkunde No. 168 in Aronius ״Regesten“ hierher: Bischof Rüdiger von Speyer, mit Beinamen Huozmann, verpflanzt, als er das Dorf Speyer zur Stadt zieht, auch Juden dorthin, in der Ueberzeugung, dass er dadurch den Glanz des Ortes vertausendfache. Das כ ist doch deutlich, upd mit Recht sind alle Angaben über jüdische Ein«