Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1896)
- Date
- 1896-11-01
- Page
- Seite 176 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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176 2 Epiloge und die Einleitung zum Werke enthalten; ich habe vor nicht langer Zeit sie Herrn Lebrecht in Berlin wörtlich mitgetheilt. Um indess über dieses Alle mit Bestimmtheit urtheilen zu können, n wären mir Excerpte aus der leipziger Handschrift sehr erwünscht gewesen, da ich das חיבור הקונים nicht besitze und es auch bei meiner Anwesenheit in Leipzig nicht gesehen habe. Ich verdanke indess meinem seligen Freunde Wolf Heidenheim die Mittheilung einiger Notizen über den חיבור הקונים; unter Anderm auch ״dass*die Anfangsworte des מדע כי עיקרי הדברים אשר ידברו בהם העברים הם :היבור הקונים עשרה" wären; da er aber, der ein grosser Kenner der hebräischen Grammatik war, durchaus Nichts von Auszügen aus Anderer Werke redet, so glaube ich die Vermuthung aufstellen zu müssen, dass der bezeichnete leipziger Codex nicht der חיבור הקונים ist und er nur aus einer Sammlung von Auszügen aus Werken alter hebräischer Grammatiker besteht, und daher sowohl aus dem חיבור הקודם wie aus dem ספר הזכרון Auszüge aufgenommen hat. , Und hiemit beharret Ew. Wohlgeboren ganz ergebenster, (H. Michael). Halle, 1. October 1845. Hochgeehrtester Herr! So eben erhalte ich Ihre gefällige Antwort vom 26. v. Mts. in Betreff einer Anfrage über ס׳ זכרון, wofür ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank sage. Um die ausgezeichnete Gefälligkeit, womit Sie mich nun schon zum zweitenmal in meinen Untersuchungen unterstützen, doch auch einigermassen thatsächlich zu erwidern, besonders da Sie sich auch für diese Grammatiker zu interessiren scheinen, so bitte ich mit einigen Notizen über den sog. הימר הקונים in der Leipz. Hds. vorlieb zu nehmen, wie sie mir aus meinen Excerpten aus jener Hds. (denn sie selbst habe ich nicht mehr in Händen) zu Gebote stehen. Dass der Anfang jenes Werkes bis zum 10. Blatt ein Auszug aus J. Kimchis Werk ist, ist nun durch Ihre Mittheilungen ausser Zweifel gesetzt; u. es geht zugleich daraus das Verhältniss des Umfangs hervor. Ihre Vermuthung, dass die Hds. nicht das eigentl. Werk des berühmten Simson hanaqdän ist, sondern nur Auszüge aus älteren Hebr. Grammatiken enthält, ist unstreitig gegründet. Nun könnte man zwar, wie gewöhnlich, denken dies sei eben die Art des Simson’schen Werks, welches in der Unterschrift des Abschreibers (oder Bearbeiters) fol. 94 wirklich so charakterisiert wird, als ein kürzer Auszug einer Menge von Büchern, damit nicht jedermann nöthig habe, diese alle zu durchlesen (ün- -gefähr wie D. Kimchi in der Vorrede seines Michlol sich über den׳