Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 6 (November-Dezember 1896)
- Date
- 1896-11-01
- Page
- Seite 168 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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168 LAGUNA, M.j Viaje de los Senores Duques de Madrid, ä Egipto y Palestina. Madrid, Libr. de Fe, 1896. 187 S. LEHMANN, J., Les sectes juives mentionuees dans la Mischna de Berakhot et de Meguilla. Paris, Durlacher, 1896. 69 S. 12°. LEVI, J., Les Dix-huit Ben6dictions et les Psaumes de Salomon. Paris, Durlacher, 1896, 20 S. [SA. aus: ״Revue des etudes juives“ B. 32, 1896.] LOEW, IMM., Az ezredev (Das Millenium). Acht Reden. Szegedin 1896. 125 S. 4°. [Löw gehört zu den gefeiertesten Kanzelrednem Ungarns. Dass dies mit Recht geschieht, des’ sind auch die vorliegenden Reden Zeugen. Allerdings weicht in ihnen das religiöse Element der patriotischen Begeisterung vielleicht in höherem!Sasse, als erforderlich war. Ja an mancher Rede ist nichts jüdisch, als der zum Texte gewählte Bibelvers. Aber nichtsdestoweniger muss es eine ausserordentliche Leistung eines Rednertalentes genannt werden, wenn über dasselbe Thema in einem Monate (Mai 1896; die achte Rede allein ist am 8. Juni gehalten) acht Reden ausgearbeitet u. gehalten werden, und alle in so vollendeter Form, wie es hier der Fall ist. — Für die Quellennachweise scheint uns der Platz unter dem Strich besser geeignet, als ein Anhang.] LOEWENTHAL, LEO, Am Freitag Abend. Humoresken aus dem jüdischen Familienleben. 2. Aufl. Berlin, Poppelauer, 1897. (8) u. 200 S. 12°. [Verf., der nicht Schriftsteller von Beruf zu sein scheint, zeigt sich, besonders in der Humoreske ״Der Maskenball“ (S. 113—184), als scharfer Beobachter, der es versteht, das Gesehene in humoristischer Weise treffend darzustellen. Ob die Bezeichnung ״aus dem jüd. Familienleben“ ihre volle Berechtigung hat, ist zu bezweifeln. An gar vielen Humoresken, die in dem Bändchen enthalten sind, ist ausser den Personennamen und dem ״Gemauschel“ nichts Jüdisches; manches in der Sammlung ist Zerrbild, nicht Charakterbild. Es ist begreiflich, wenn wir uns dafür nicht begeistern können.] McCURDY, J. F., History, Prophecy, and the Monuments; or, Israel and the Nations. Vol. 2, to the Fall of Nineveh. London, Macmillan, 1896. 454 S. S. 14 — MAYBAUM, S., Methodik des jüdischen Religionsunterrichtes. Breslau, W. Koebner, 1896. XII u. 126 S. Mk. 3.— [Eine gebührende Beurteilung des Werkes, das Yf. als zweiten Teil der ״Praktischen Theologie“ erscheinen lässt, erfordert einen Raum, den nur eine Fachzeitschrift dem Recensenten zur Verfügung stellen kann. Der vorliegende Versuch, dem verkümmerten Religionsunterricht durch einen Hinweis auf seine Entwickelung sowie eine kritische Erwägung über den Lehrstoff und die Lehrmethode aufzuhelfen, ist freudig zü begrüssen. Die Ausführungen verraten pädagogische Feinsinuigkeit und Erfahrung; die Darstellung ist präzise und anmutend, wenngleich an manchen Stellen zu ausführlich. — Die Möglichkeit einer vofikommenen religiösen Ausbildung ״von der Kindheit bis zur Konfirmation“ בז (im 15. oder 16. Jahre), die Vf. S. 13 fordert, schliesst der Anspruch