Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1896)
- Date
- 1896-09-01
- Page
- Seite 132 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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— 132יד— gut ausgestattete Buch ist reichen belletristischen Aufsätzen, von denen wir besonders die Huiuoreske מצא מין את מינו von A. S. Friedberg (die nur den Fehler hat, dass sie zu viel russische Worte und Sätze enthält) und die Erzählung ויברח יעקב, eine lebhafte Schilderung der Leidensgeschichte eines Waisenknaben von Ben-,Ami, hervorheben ebenso die Humoreske שבת פ׳ שקלים von עוקץ, in der aber der tragische Ausgang unserem Geschmack nicht entsprechen kann. Den ersten Aufsatz bildet eine populäre Biographie Immanuel Romis von S. Bernfeld, an der wir gar manches auszusetzen hätten. So ist es z. B. lieber־ treibung, wenn Verf. von Immanuel sagt, . . כמעט שלא הגיע איש למעלתו להשתמש בשפתנו כאלו היתה שפה מדוברת (S. 34). Nicht ganz richtig ist auch die Behauptung Bernfeld’s, dass (גבר עליו (על ר, יהודה חריזי במליצה ושיר. Die Makamen Charisis lesen sich viel leichter und viel augenehmer, als die Immanuels, von denen man das aussagen könnte, was Im. von den Schriften Sa‘adjas sagt (Makame 5). Wahr ist aber, dass Im. nicht allein einzelne Sätze Charisi entlehnt hat, sondern auch den Stoff für ganze Makamen. An anderer Stelle hat Bef. nachgewiesen, dass Im. auch Charisis hebr. Uebers. der Hariri-Makaraen gelesen und ihnen den Stoff für seine 7. Makame entnommen hat (Isr. Monatsschr. 1896, N. 2,rS. 6). Dass Im. nicht allein Charisi ausgebeutet hat, ist bekannt. Auch die von B. (S. 34 Z. 11 v. u.) angeführten Verse sind * unter dem Einflüsse Jeh. ha־Levis geschrieben (vergl. dessen Dlwän, ed. Brody, I p. 89 N. 63 Z. 19 ff). S. 53 Z. 1 v. u. ist ןדרף (constr. von ברך) richtig und Note 3 das. zu streichen. S. 35 Z. 13 1. השוכן für השוכב. S. 42 Z. 161.וחסדו für וחסדי; das Fragezeichen ist zu streichen. — Von den wissenschaftlichen Aufsätzen istnoch S. P. Rabinowitz’ מגלת תענית של גליות hervorzuheben. Brainin giebt die Biographien von Dr. M. Güdemann u. Prof. M. Lazarus; die Biographie Prof, H. Steinthals von Sagorodski ist etwas kurz geraten. Im Gänzen genommen, übertrifft dieser Kalender die ersten drei Jahrgänge. Wir können ihn allen Freunden der neuhebr. Literatur aufs Wärmste empfehlen.] EISENSTEIN, J. D., מאמרי בקרת, Zwei Recensionen. New-York, 1896. [SA. aus: נר המערבי״“ Jahrg. I.] FAHN, R., יבית ישראל Ein nationales Gedicht. Drohobycz, Selbstverlag (Starunia, Post Solotwina, Galizien), 1896. 60 S. Mk. —.80. [Verf. zählt 17 Jahre. Das soll begründen, warum wir den Mangel an poetischem Geiste in allen zehn Gesängen dieser Dichtung milde beurteilen. Er tritt ferner zum ersten Male mit einem Druckwerke in die Oeffentlichkeit; eine Ungeübtheit im Corrigieren, die unzählige Druckfehler auf jeder Seite verraten, ist daher begreiflich. Die Sprache des Verf. ist im Grossen und Ganzen gut und auch nicht durch Neubildungen und Germanismen entstellt.] ITZKOWSKI, H., משניות, Mischnajoth. Hebräischer Text mit Punktation, nebst deutscher Uebersetzung und Erklärung. Heft XXIII. Berlin, Itzkowski, 1896. 32 S. M. —.75. [Das vorl. Heft ist das erste des III. Bandes, der die Ordnung Naschim enthält, vocalisiert, übersetzt und erklärt von Dr. M. Petuchowski. P., der sich durch seine Arbeit ״Der Tanna Rabbi Ismael“ (Berlin, 1894) als gründlicher Kenner des talmudischen Schrifttums in die Literatur eingeführt hat, beweist schon durch das erste Heft seiner