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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 4 (Juli-August 1896) · p. Seite 113

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
4 (Juli-August 1896)
Page
Seite 113 (sequence 9)
Language
German
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113 vergriffen, die 2. unverändert sei;—ein interconfessionellerBetrug. 0. G. Tychen findet in seiner Vorrede die Uebersetzung zu ״treu“; sie ist aber auch nicht ohne grobe Fehler; s. 0. ß. p. 650. 61. Aegidius (Egidio) de Viterbo, der bekannte Cardinal (geb. 1471, gest. 13 Nov. 1532), der einen ausführlicheren Artikel verdiente (s. über ihn meine Abhandl.: Die Hebr. Handsehr. in München S. 173 u. 176, H. B. XXI, 81 zu Dukas, Rech, p. 60; J. Perles, Beiträge S. 244; im Index bei Rieger, Gesch. d. Juden in Rom II, 444 fehlt S. 8 A. 6). Hier kann nur auf einige in Betracht kommende Punkte hingewiesen werden. Er war Gönner und Schüler Elia Levita’s, der ihm (1521) seine Concordanz widmete (s. zu ms. München 74 in der 2. Ausgabe — noch immer im Schoosse der Münchener Bibliothek als 18 monatliches Kind nicht ״ausgetragen“). Er correspondirt mit Reuchlin (Cat. Bodl. 2140); Widmanstadt (s. diesen) schreibt an Aeg. hebräisch. Er sammelte hebr. Handschr., wovon mehrere in München kaum noch die Spuren seines Namens, aber kurze lateinische Notizen aufweisen (s. Index der Besitzer im Catalog). Die Angelica in Rom enthält ein sehr wertvolles, altes Bibelmanuscript, welches Leo X. dem Aegidius geschenkt hat1). Ein Midrasch über die kleinen Propheten im Brit. Mus., ms. . Harl. 5704, ist für Aegidius הכהן הגדול in Tivoli, Dienstag 16. Ab 1514 (ורחמך) geschrieben von Joehanan b. Jacob סרקוסי מבני הנרשוני (Neubauer, Rev. d. fit. j. 1884, IX, 317, wo ליאוני ה׳ ידיה unrichtig).' 1 Autoptischer Untersuchung bedürfen die Uebersetzun-gen neuhebräischer Schriften, welche dem Aegidius beigelegt werden. מערכת ,שערי אורה und Recanati enthält ms. lat. Par. 5946 (Dukas, 1. c. p. 60); über das Buch תגין (W. III p. 59 n. 135) s. Perles 1. c. S. 158, wo auch Kimchi, L. Radicmn• Ueber die angebliche Uebersetzung des זוהר (Grätz IX, 95,161) s. den Anhang zu Cat. München Ed. II S. 243. [Alcuin, s. 2.] [Uebergaiigen sind hier mehrere getaufte Juden, wie Bischof Alexander de Franciscis, als Jude Elischa aus Rom (s. Wolf I, III n. 806, Delitzsch, Wiss. S. 292; Assemani zu ms. 268, vgl. 267 u. 227; vgl. Rieger, Gesch. II, *) Cod. Kennicott 240, angeführt bei de Rossi, Wrtb. S. 170 unter Moses Kimchi, Comm. zu Prov., jedoch ohne das Datum 1184 (welches nachzutragen bei Geiger, אוצר נחמד II, 23 und Zeitschr. VII, 144, wo irrtümlich ״Vatican“, auch bei Bacher, in Winter und Wünsche II, 306). Angelo di Capua, Catal. n. 1, schreibt aus dem 1. Blatt ab: ״Lois X. manus“, was natürlich nur eine Abbreviatur von Leonis ist; s. Bolletino Ital. di studii Orient. N. S. p. 215 n. 44.

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